Kommunikationsproblem

"Ich sehe doch ein Muster!" – Was Barbara Schöneberger bei Männern gar nicht ausstehen kann

07.05.2026, 10.23 Uhr
Barbara Schöneberger rechnet ab: Warum fehlende Fragen, Männer-Make-up und mangelnde Haltung für sie die größten Abturner sind – und was sie wirklich schätzt.
Barbara Schöneberger in einem blauen Kleid.
Barbara Schöneberger spricht darüber, was sie bei Männern nicht ausstehen kann.  Fotoquelle: picture alliance / dpa | Georg Wendt

Wenn Barbara Schöneberger (52) redet, hört man zu. Nicht, weil sie laut ist, sondern weil sie Gedanken ausspricht, die viele denken und doch kaum jemand so treffsicher formuliert wie sie. In ihrem YouTube-Format „BARBARA – Schöneberger wird´s nicht“ hat die Moderatorin wieder einmal Klartext gesprochen: Was ist für sie der größte Abturner bei Männern?

Die Antwort kommt ohne ein Zögern oder diplomatisches Herumeiern. Sie basiert auf einem Satz, der im Gedächtnis hängenbleibt: „Ich merke doch ein Muster.“ Dabei spricht sie nicht von Äußerlichkeiten, Kontostand, Körpergröße oder Frisur. Es geht um ein Thema, das viel subtiler ist und offenbar häufiger vorkommt, als man denkt.

Größter Abturner laut Barbara Schöneberger: Männer, die keine Fragen stellen

Für Barbara Schöneberger ist das kein Nebenthema, sondern ein massives Kommunikationsproblem. Sie beschreibt eine Situation, die viele kennen: Man sitzt neben einem Mann, er erzählt, berichtet, referiert – aber stellt keine einzige Frage. „Es gibt viele Männer, die einfach gar keine einzige Frage stellen“, sagt sie. Und legt nach: Wenn dann doch einmal ein Mann Interesse zeigt und nachfragt, sei die Reaktion fast schon übertrieben euphorisch: „Oh mein Gott, den will ich heiraten, der hat mich jetzt schon zwei Sachen gefragt.“

Was zunächst wie eine Pointe erscheint, ist für sie ein wiederkehrendes Muster. Männer, so ihre Beobachtung, sprächen gerne über sich selbst, doch echtes Interesse am Gegenüber bleibe oft aus. Für Schöneberger ist das keine vernachlässigbare Schwäche, sondern ein schwerwiegendes Defizit in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie betont dabei ausdrücklich, nicht generalisieren zu wollen. Dennoch entsteht der Eindruck, dass ihr dieses Verhalten oft begegnet sein muss. Zu oft, um es als Einzelfall abzutun.

Kommunikationsdefizit bei Männern? „Wie ist das denn bei dir?“ fehlt

Es geht ihr nicht um konstruierte Gesprächsführung oder tiefenpsychologisch analysierbare Dialoge. Sie hat vielmehr eine simple, fast banale Frage im Sinn: „Wie ist das denn bei dir?“ Für die Moderatorin ist genau das der Kern. Interesse, Neugier, Offenheit. Das Bedürfnis, die Welt des Gegenübers wirklich kennenzulernen. Fehlt das, ist für sie schnell die Luft raus – ganz egal, wie charmant, erfolgreich oder witzig der Mann sonst sein mag.

Diese Haltung zieht sich nicht nur durch ihr YouTube-Format, sondern auch durch ihre Podcasts wie „Frühstück bei Barbara“ und „Mit den Waffeln einer Frau“, in denen sie immer wieder über zwischenmenschliche Dynamiken spricht.

Männer-Make-up? Für Barbara Schöneberger ist da „Schluss“

Neben der verbalen Kommunikation gibt es noch einen weiteren Punkt, der für sie einen klaren Abturner darstellt: Männer, die Make-up tragen. Beispielsweise mit dem Ziel, Augenringe zu kaschieren. Schöneberger findet hier deutliche Worte. Für sie sollten Männer „Männer bleiben“ und sich nicht zu sehr in Richtung geschminkter Modepüppchen entwickeln. An diesem Punkt sei für sie „Schluss“.

Diese Aussage soll keine gesellschaftspolitische Debatte auslösen, sie drückt eine sehr persönliche Präferenz aus. Eine Geschmacksfrage, die sie ungefiltert ausspricht – wie vieles.

Was sie an Männern hingegen schätzt: Haltung, Position, anständige Kleidung

Sie benennt unmissverständlich, was sie stört. Ebenso deutlich spricht sie aus, was sie schätzt: Männer, die eine Position haben. Die wissen, wofür sie stehen. Männer, die sich anständig kleiden. Sie meint damit nicht Marken- oder Modebewusstsein, sondern eine gewisse innere Haltung, die sich auch im Auftreten widerspiegelt. Für Schöneberger ist das ein Zeichen von Selbstverständnis und Charakter.

Privat glücklich: Seit 2009 mit Maximilian von Schierstädt liiert

Hier spricht, wohlgemerkt, keine frustrierte Single-Frau, sondern eine seit vielen Jahren glücklich gebundene Moderatorin. Seit 2009 ist Barbara Schöneberger mit dem IT-Unternehmer Maximilian von Schierstädt (53) zusammen, 2015 heiratete das Paar.

2010 kam ihr Sohn zur Welt, 2013 ihre Tochter. Privat trägt sie den Nachnamen ihres Mannes, beruflich bleibt sie Barbara Schöneberger. Öffentliche Auftritte mit ihrem Mann? Fehlanzeige. Ihr Privatleben schützt sie konsequent vor der Öffentlichkeit. Bekannt ist nur: Sie besitzt einen Bauernhof in Schweden – ein Detail, das sie in ihrem Podcast beiläufig verriet.

Warum Barbara Schöneberger solche Themen öffentlich anspricht

Dass sie unverblümt über Männer, Kommunikationskultur und persönliche Abturner spricht, ist kein Zufall. Es ist Teil ihrer öffentlichen Persönlichkeit. Direkt, ehrlich, zugespitzt – aber nie bösartig. In Gesprächen, wie etwa mit Jochen Schropp (47), wird deutlich, dass Schöneberger eine klare Haltung zu gesellschaftlichen Themen wie Homophobie, Sexismus und Intoleranz hat. Ihre Strategie: Andere nicht umerziehen, sondern sich innerlich distanzieren.

„Was für eine arme Wurst“, sagt sie über Menschen mit engem Weltbild – und entscheidet sich bewusst dafür, solchen Personen keine Macht über die eigene Stimmung zu gestatten. Diese Haltung spiegelt sich auch in ihren Aussagen über Männer wider. Sie analysiert, beobachtet, formuliert – ohne den Anspruch, die Welt verändern zu wollen. Sie begnügt sich damit, Dinge klar zu benennen.

Der größte Abturner ist nicht das Aussehen, sondern fehlendes echtes Interesse

Letztendlich läuft alles auf einen simplen Punkt hinaus: Für Barbara Schöneberger ist der größte Abturner bei Männern nicht das Äußere, nicht der Stil, nicht der Kontostand. Es ist das Fehlen eines ehrlichen Interesses am Gegenüber.

Keine Fragen, keine Neugier, kein aufmerksames Zuhören. Die hohe Anzahl der Menschen, die Schöneberger damit treffend beschreibt, könnte tatsächlich die Vermutung nahelegen, dass es sich um ein „Muster“ von übergeordneter Bedeutung handelt.

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