Spannendes U-Boot-Abenteuer "Nautilus" startet auf ZDFneo
Die zehnteilige ZDFneo-Serie "Nautilus" (die ersten fünf Folgen am Freitag, 03. April, 20.15 Uhr, oder ab Freitag, 27. März, alle Folgen in der Mediathek streamen) startet actionreich und nimmt den Zuschauer mit ins Jahr 1857. Gleich zu Beginn geht es in dem sehr frei nach Jules Verne erzählten Abenteuer hoch her: In einer nächtlichen Aktion gelingt Nemo (Shazad Latif) gemeinsam mit einer Gruppe Aufständischer die Flucht aus einer Strafkolonie in Indien. Dort wurde unter strengster Geheimhaltung ein neuartiges Unterseeboot gebaut, die Nautilus. Genau dieses Schiff wird nun zum rettenden Ausweg.
Neben Nemo schaffen es weitere Gefangene sowie der Architekt Benoit (Thierry Frémont) an Bord, der am Bau des U-Boots beteiligt war. Und dann ist da noch Humility Lucas (Georgia Flood) eine junge Engländerin, die durch unglückliche Umstände ebenfalls auf der Nautilus landet. Damit ist die Crew komplett und sie könnte kaum ungewöhnlicher zusammengesetzt sein. Was folgt, ist eine Reise voller Gefahren, Wendungen und Abenteuer. Für zusätzliche Unruhe sorgt Nemo selbst, dessen impulsive und temperamentvolle Art nicht immer auf Gegenliebe stößt.
"20.000 Meilen unter dem Meer" als Vorbild
Natürlich bleibt die Flucht nicht unbemerkt. Der skrupellose Company-Direktor Crawley (Damien Garvey) heftet sich an ihre Fersen. Auch Nemos rachsüchtiger Jugendfreund Billy (Luke Arnold) mischt mit, ebenso wie Humilitys überheblicher Verlobter Lord Pitt (Jacob Collins-Levy). Sie alle sind fest entschlossen, die Nautilus aufzuspüren und Nemo zur Strecke zu bringen. Das Ergebnis ist ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, das sowohl über als auch unter Wasser für Nervenkitzel sorgt.
Doch "Nautilus" kann mehr als Action. Immer wieder blitzt Humor auf, der die Geschichte angenehm auflockert. Besonders Humility sorgt für frischen Wind. Von vielen Männern an Bord unterschätzt oder vorschnell nur als "gute Partie" abgestempelt, beweist sie Mut, Klugheit und eine bemerkenswerte Direktheit. Sie steht für all das, was Frauen in den 1850er-Jahren eigentlich nicht zugestanden wurde. Und auch Nemo wächst einem mit der Zeit ans Herz. Hinter seiner rauen Schale wird nach und nach ein weicher Kern sichtbar.
Die britisch-australische Produktion wurde von Showrunner James Dormer entwickelt und ist inspiriert von Jules Vernes Weltbestseller "20.000 Meilen unter dem Meer". Wie in der literarischen Vorlage steht auch hier ein geheimnisvoller Kapitän Nemo im Mittelpunkt. Die Serie greift die bekannte Figur auf, erzählt ihre Geschichte jedoch neu und überraschend frisch. Regie führte Michael Matthews.
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH