Zug-Thriller

„Nightsleeper“: Darum geht es in dem BBC-Thriller um einen gehackten Nachtzug

15.04.2026, 12.43 Uhr
Ein Nachtzug von Glasgow nach London gerät außer Kontrolle: In „Nightsleeper“ wird aus einer gewöhnlichen Fahrt ein bedrohlicher Cyberthriller.
Das Promo-Bild zu "Nightsleeper"
Die sechsteilige Serie Nightsleeper ist ab dem 17. April 2026 in der ARD Mediathek verfügbar und wird in der Nacht vom 17. auf den 18. April ab 23:55 Uhr sowie in der Folgenacht vom 18. auf den 19. April ab 01:30 Uhr im Ersten ausgestrahlt.  Fotoquelle: BBC/Euston Films/Mark Mainz

Mit „Nightsleeper“ setzt die BBC auf ein klares Hochspannungsszenario: Ein Nachtzug rast von Glasgow nach London, doch plötzlich gibt es keinen Kontakt mehr nach draußen. Ein Hacker hat die Kontrolle übernommen und steuert den Zug wie ferngelenkt durch die Nacht. Die sechsteilige Serie erzählt daraus einen Echtzeit-Thriller, der Cyberangriff, Katastrophenszenario und Kammerspiel miteinander verbindet.

Nightsleeper: Darum geht es in der Serie

Was als gewöhnliche Zugfahrt beginnt, entwickelt sich schnell zur Ausnahmesituation. An Bord befindet sich ein verdächtiges Steuergerät, kurz darauf bricht jede Verbindung nach außen ab. Der anonyme Angreifer meldet sich als „Driver“ und macht deutlich, dass er nicht nur den Zug, sondern offenbar auch Teile des Bahnsystems kontrolliert.

Im Mittelpunkt stehen zwei Figuren: Joe Roag (Joe Cole), ein Ex-Detective unter den Passagieren, und Abby Aysgarth (Alexandra Roach), die in London die Einsatzleitung übernimmt. Während Joe im Zug versucht, die Lage zu stabilisieren, kämpft Abby außerhalb gegen Zeitdruck, politische Interessen und interne Widerstände.

Nightsleeper: Besetzung und Spannungskonzept

Neben Joe Cole und Alexandra Roach gehören unter anderem David Threlfall, Lois Chimimba und Sharon Small zum Ensemble. Geschrieben wurde die Serie von Nick Leather, Regie führten Jamie Magnus Stone und John Hayes.

Der besondere Reiz liegt im Aufbau: „Nightsleeper“ setzt auf das Gefühl permanenter Eskalation. Die Handlung bleibt eng an Zug und Krisenzentrum, wodurch ein dichtes Thriller-Tempo entsteht. Joe Cole beschrieb die Serie selbst als Geschichte darüber, wie Menschen nur gemeinsam eine solche Katastrophe aufhalten können.

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