Eigentlich wollte der 15-jährigen Dolf die von seiner Mutter mitkonzipierte Zeitmaschine nur dafür nutzen, seinen Fehler in einem wichtigen Fußballspiel wettzumachen. Doch durch einen Bedienungsfehler landet er statt am 12.12. des Jahres im Jahr 1212. Hier bekommt er es gleich mit Raubrittern zu tun, aus deren Fängen er jedoch befreit werden kann. So landet der Teenager unvermittelt in den Wirren des damaligen Kinderkreuzzuges und kann sich dank seines Wissensvorsprung aus manch brenzliger Situation retten. Aber Dolf weiß nicht so genau, wie er es anstellen soll, wieder nach Hause zu kommen...

Für Kinder ist dieser Mix aus Zeitreise, Teenager-Problemen und historischen Fakten nach dem gleichnamigen preisgekrönten niederländischen Erfolgsroman von Thea Beckman sicherlich recht unterhaltsam, auch wenn sich in die weitestgehend atemberaubende Geschichte Längen eingeschlichen haben. Für Erwachsene hingegen stellen sich zu viele Fragen (etwa die nach der Verständigung), logische Brüche und recht billige Computer-Bilder sin erkennbar. Dennoch: bei diesem Euro-Pudding von Ben Sombogaart ("Die Zwillinge") zählt auch der gute Wille.

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