Drei Flüchtlinge, drei Schicksale: Abdul, Brian und Farid hat es nach der Flucht aus ihrem Heimatländern in ein abgelegenes Asylbewerberheim im brandenburgischen Bad Belzig verschlagen. Von hier aus suchen sie nach Wegen in die deutsche Gesellschaft. Auf Dorffesten, Ämtern und Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit den Mentalitäten der Brandenburger aufeinander …

Das Regieduo Judith Keil und Antje Kruska ("Der Glanz von Berlin", "Dancing with Myself") zeigt in "Land in Sicht" mit vielen tragikomischen Momenten die Probleme und Nöte ihrer drei Protagonisten, die versuchen, in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Begleitet werden sie dabei von der Sozialarbeiterin Rose Dittfurth, die nichts unversucht lässt, um ihren Schützlingen mit einer Integrationspolitik im Kleinen bei der Überwindung kultureller und gesellschaftlicher Schranken zu helfen. "Land in Sicht" wurde beim 56. DOK Leipzig mit dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts ausgezeichnet.



Foto: Basis Filmverleih