Die tot geglaubten Matrosen Alfie Laurel und Bert Hardy legen unangekündigt im Hafen jener Stadt an, in der ihre beiden Zwillingsbrüder Stan und Ollie samt Ehefrauen leben. Im Biergarten laden die Seeleute zwei Frauen zum Essen ein. Weil sie dummerweise die Rechnung nicht bezahlen können, händigen sie dem Kellner ein Päckchen als Pfand aus. Das gehört jedoch nicht ihnen, sondern ihrem Kapitän. Als die beiden weg sind, um Geld zu holen, tauchen unvermittelt ihre Brüder mit ihren Gattinnen im Biergarten auf. Der Kellner gibt den falschen Zwillingen das Pfand zurück. Sofort stürzen sich Alfies und Berts weibliche Bekanntschaften auf die verheirateten Männer - im Glauben, es handele sich um ihre Verehrer von vorhin. Das alles ist nur der Anfang einer langen Reihe von Verwechslungen ...

Das Produzenten-Duo Stan Laurel und Hal Roach inszenierte die turbulente Verwechslungskomödie nach der Kurzgeschichte "The Money Box" des Engländers William Wymark Jacobs. Referenzen an Shakespeares "Komödie der Irrungen" sind erkennbar. Folgerichtig ist die Handlung im Unterschied zu vielen anderen "Laurel & Hardy"-Filmen kein reines Beiwerk, sondern vielmehr eine tragende Säule für die Komik. Atempausen gibt es für Schauspieler wie Zuschauer kaum: "Laurel & Hardy - Die Doppelgänger" gehört zu den temporeichsten Filmen des legendären Komiker-Duos.

Foto: ZDF/KirchMedia