Im Jahr 2005 bekommen Mitglieder einer Elite-SEAL-Einheit in Afghanistan den Auftrag, einen Taliban-Anführer ausfindig zu machen und gegebenenfalls zu liquidieren. Das vier Mann umfassende Team wird losgeschickt und in der Wildnis ausgesetzt, damit man sich unbemerkt dem Dorf nähern kann, in dem der Feind vermutet wird. Doch gerade als sich die Mannen verschanzt haben, tauchen wie auf dem Nichts ein paar Ziegenhirten auf. Nachdem man beschließt, diese nicht zu töten, sondern laufen zu lassen, lässt der Verrat nicht lange auf sich warten. Fortan müssen die Amis um ihr Leben kämpfen ...

Und wieder ein widerliches Werbefilmchen für die US-Armee, in dem viel Blut spritzt und die tapferen US-Recken einiges erleiden müssen, um schließlich heldenhaft zu sterben. Schon erstaunlich mit welch hohem technischen Aufwand eine derartig perfide Drecksstory (dies ist sie auch, obwohl sie auf wahren Begebenheiten beruht) durchgezogen wird. Aber wen wundert’s, nimmt der Möchtegern-Macho, Ex-Hip-Hopper und Hauptdarsteller doch gerne seinen Mund recht voll und bewies sich etwa als verbal mutiger Patriot, der glatt den 11. September 2001 verhindert hätte, wenn er in einem der Attentats-Flugzeuge gesessen hätte. Ebenso abartig wie sich Wahlberg gebärdet, ist auch dieser Streifen, den Wahlberg maßgeblich mitproduziert hat.



Foto: SquareOne/Universum