Voll unverhohlender Melodramatik inszenierte der spanische Filmemacher Julio Medem ("Lucía und der Sex") sein Drama, das bereits im Programm diverser Filmfestspiele lief.

Dabei konzentrierte er sich vollkommen auf seine Hauptdarstellerin und "Oscar"-Preisträgerin Penélope Cruz ("Vicky Cristina Barcelona"). Diese mimt eine Mutter, die trotz Schicksalschläge dem Leben die Stirn bietet.

Eine tragische Geschichte

Magda (Cruz) hat es nicht leicht. Ihre Ehe ist den Bach runtergegangen und ihre Anstellung als Lehrerin hat sie verloren. Dann erhält die Mutter eines kleinen Sohnes eine weitere Hiobsbotschaft: Eine Krebsdiagnose bedeutet für sie den Verlust einer Brust und eine strapaziöse Chemotherapie.

Bei einem Fußballspiel ihres Sprösslings lernt sie Arturo (Luis Tosar) kennen, der selbst eine tragische Nachricht erhält. Bei einem Unfall ist seine Tochter gestorben, seine Frau liegt im Koma. Doch anstatt in Selbstmitleid zu versinken, schöpfen beide durch die gegenseitige Liebe Hoffnung. Doch bald ereilt Magda ein weiterer Rückschlag.

Verklärung als Heilige

Hollywood-Star Cruz, die ebenso als Produzentin fungiert, beschreibt die Rolle der Magda, als die schwierigste in ihrer Laufbahn als Schauspielerin. Die Aussage will man ihr sofort glauben, entschied sich Medem dafür, die Mutter als Heilige darzustellen und unschöne Seiten einfach auszublenden - Cruz musste ein Ideal verkörpern.

So entstand keine besonders komplexe Sicht auf die Rolle der Frau, sondern wurde sehr einseitig beleuchtet.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Ma Ma - Der Ursprung der Liebe":