Harry kommt aus der flämischen Provinz nach Brüssel. In der Straßenbahn ist er sofort von der Fahrerin Jeanne begeistert, und zwischen den jungen Leuten entsteht ein intensiver Blickkontakt. An der Haltestelle "Manneken Pis" muss Harry aussteigen, denn er hat ganz in der Nähe von einer exzentrischen, aber warmherzigen Vermieterin eine kleine Dachwohnung angeboten bekommen. Dann findet Harry einen Job als Tellerwäscher. Sein Glück: Auf dem Weg zur Arbeit begegnet er Tag für Tag Jeanne, "seiner" Straßenbahnfahrerin...

Ein überraschendes Spielfilmdebüt des jungen flämischen Regisseurs Frank van Passel. Denn er schildert eine sensible und menschlich zutiefst bewegende Studie über die Liebe und die Hindernisse, die das Leben bereithält. In Cannes wurde "Manneken Pis" 1995 uraufgeführt und mit dem Preis der Internationalen Filmkritik und dem Prix de jeunesse ausgezeichnet. In Belgien erhielt dieser brillant fotografierte Film alle wichtigen nationalen Preise (bester Film, bester Regisseur, beste Darstellerin, bester Darsteller).