Die Galeristin Agathe wohnt mit ihrem Mann François und dem gemeinsamen Sohn im einem schicken Appartement am Jardin du Luxembourg, ist mit dem Kultusminister auf du und liebt ihr offensichtliches Intellektuellen-Dasein. Gelegenheitsarbeiter Patrick hingegen lebt mit seinem Sohn in einem Lieferwagen, hat fast sieben Jahre lang hinter Gittern verbracht, mag Alkohol in jeder Form und Sex mit vollbusigen Frauen. Als die beiden erstmals aufeinander treffen, merken sie schnell, dass sie den jeweils anderen nicht ertragen können. Doch ihre Söhne sind die besten Freunde ...

Leider ist diese Gesellschaftskomödie über die Unvereinbarkeit unterschiedlicher Welten und das Aufpeppen eines erloschenen Ehelebens nicht so witzig, wie sie hätte werden können. Schon mit "Nathalie" zeigte die in Luxemburg geborene Regisseurin Anne Fontaine, dass sie oft Probleme mit dem Timing hat. So werden viele Gags verschenkt, weil sie zu sehr gedehnt bzw. überdehnt wurden. Da nützt auch das gute Spiel der Hauptdarsteller wenig. Dennoch: einige Überraschungen hat dieses Werk durchaus parat!



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