Helen, Anfang 50, weiß nicht, welches Problem sie zuerst lösen soll: Ihr Mann scheint sie zu betrügen, die Kinder sind schrecklich pubertär, mit ihrem Gärtnereibetrieb steht es nicht zum Besten, und sie selbst ist in den Wechseljahren. Als dann auch noch ihre alte Mutter einen Schlaganfall bekommt, droht die sonst so gelassene Helen durchzudrehen ...

Eine Geschichte, wie es das Leben geschrieben habe könnte! Nach einem Drehbuch von Doris J. Heinze setzte Krimi-Spezialistin Christiane Balthasar ("Tatort - Salzleiche", "Tatort - Märchenwald") mit starken Darstellern diese gelungene, stimmige Geschichte über den ganz alltäglichen Wahnsinn in Szene. Autorin Doris J. Heinze ("Der Mann von gestern", "Die Sterneköchin") sorgte 2009 als damalige Leiterin des NDR-Programmbereichs Fernsehfilm für einen Skandal, als publik wurde, das sie unter dem Pseudonym Marie Funder die Vorlage für den TV-Film "Die Freundin der Tochter" geliefert hatte, den sie selbst betreute. Der Norddeutsche Rundfunk trennte sich daraufhin mit sofortiger Wirkung von seiner langjährigen Mitarbeiterin. 2012 wurde Heinze 2012 wegen Bestechlichkeit, Betrug und Untreue zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

Foto: ZDF/Stefan Erhard