Was niemand geahnt hätte, Brooks legt es offen: Die Menschen hatten schon in der Ur-Zeit so ihre Probleme. Beispielsweise mit Moses, der nämlich in Wirklichkeit drei Gesetzestafeln mit jeweils fünf Geboten erhalten hatte. Doch eine davon ließ er fallen, sie zerbrach, und so blieben uns nur die Zehn Gebote. Die wiederum das dekadente Rom nicht die Bohne interessierten. Und weiter geht's mit der spanischen Inquisition und natürlich auch zum Absolutismus bis hin zur Französischen Revolution ...

In dieser völlig verrückten, respektlosen Filmgroteske erzählt Mel Brooks als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in verschiedenen Episoden die Geschichte der Welt. Ähnlich wie Jerry Lewis versucht Mel Brooks, der wie dieser oft als schriller Klamauk-Komiker missverstanden wird, in diesem Spaß Ernstes über Komik zu transportieren. Brooks orientierte sich hier an den klassischen Historienspektakeln amerikanisch-italienischer Spielart und decouvriert auf oft originelle Weise die unterschiedlichen politischen, sozialen und gesellschaftlichen Systeme. Wer hier allerdings nach einem roten Faden in der Geschichte sucht, tut dies vergebens. Hier stehen Blödeleien an erster Stelle. Da macht es auch nichts, dass ein Anachronismus dem nächsten folgt.

Foto: Warner-Columbia