Die Lebenserwartung des Menschen steigt und steigt, seit 1840 hat sie in den hoch entwickelten Ländern von 40 auf 85 Jahre zugenommen, das sind im Schnitt drei Monate pro Jahr! Der Mensch profitiert dabei auch vom technischen Fortschritt, das Einsetzen von künstlichen Gelenken, Herzklappen oder Schrittmachern gehört heute längst zum Alltag in den Operationssälen. Und auch das Klonen – einst zu Schaf Dollys Zeiten noch ein Skandal – hat Einzug in den Alltag der Forschung gehalten. Darüber hinaus entsteht mit der technologischen Revolution des 21. Jahrhunderts etwas Neues: der Maschinenmensch, der Mensch 2.0. Ist die Intelligenz, die dabei in die Systeme und Maschinen ausgewandert ist, fähig, eine Gegenwelt zu bilden? Wird die Menschheit dümmer sein als die von ihr produzierten Maschinen?

Auf Basis der 12-stündigen Dokumentation "Mensch 2.0", in der die Filmemacher Alexander Kluge und Basil Gelpke für NZZ Format und dctp.tv die Evolution des Menschen nachzeichneten, entstand dieser Dokumentarfilm, in dem Kluge und Gelpe die aktuelle Forschung zur künstlichen Intelligenz zusammenfassen und mit neuen Erkenntnissen ergänzen.





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