Umweltaktivist Josh will gemeinsam mit seiner Freundin Dena die Menschheit zum Umdenken bewegen. So kommen sie auf die Idee, den unter äußerst bedenklichen Umweltbedingungen geschaffenen Staudamm zu sprengen.

Mit der Unterstützung von Joshs Freund und Mentor Harmon gehen sie die Sache an. Sie besorgen sich nach einigen Schwierigkeiten noch die Riesenmenge Kunstdünger, um daraus die entsprechende Sprengkraft zu gewinnen. Tatsächlich gelingt der Plan. Doch durch die hervorgerufene Flutwelle kommt ein harmloser Camper ums Leben und den drei Aktivisten wird jegliche Chance genommen, wieder in ein normales Leben zurückzukehren ...

Öko-Terrorismus offenbar angesagt

Offensichtlich ist Öko-Terrorismus vor allem im US-Independent-Film derzeit angesagt. Denn nach dem ebenso nebulösen wie seltsamen "The East" kommt nun dieses Dilemma in unsere Kinos. Relativ prominent besetzt, will man wohl auf Missstände in dieser Welt hinweisen. Doch das gerät derart konfus und mitunter dämlich (vor allem in der deutschen Synchronisation - hier singt sogar ein Pirol, den es in den USA gar nicht gibt), dass man neben dem filmischen und erzählerischen Unvermögen der Regisseurin Kelly Reichardt weder die Geschichte glaubt, noch die Figuren in irgendeiner Weise sympathisch findet.

Reichardt hatte schon mit Filmen wie "Old Joy" und "Wendy & Lucy" gezeigt, dass sie nicht gerade zu den Besten ihrer Zunft zu rechnen ist.