Die noch recht junge Meike Pelzer lebt eigentlich in einer heilen Provinz-Welt mit Schützenverein, Verlobtem und der Option, den väterlichen Betrieb zu übernehmen. Und als sie einen Jeep ersteigern kann, verwirklicht sie sich damit einen Traum. Doch ihre heile Welt bricht zusammen, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Noch dazu entdeckt sie, dass ihr gerade erstandenes Fahrzeug voller Kokain ist. Schließlich fast Meike einen mutigen Entschluss: Sie will das Koks selbst mit viel Gewinn an den Mann bringen. Doch die eigentlichen Besitzer der geschmuggelten Drogen lassen nicht lange auf sich warten. Zufällig trifft Meike auf Salim, der ihr vielleicht aus allem Schlamassel helfen könnte ...

Und wieder eine jener Geschichten aus Deutschland, die in der Form einfach nicht zündet, weil sie nicht wirklich funktioniert. Die Konstellation und die Figurenzeichnungen bleiben unglaubwürdig und furchtbar dünn. So taugen auch die Gags (insofern man sie als solche bezeichnen kann) nichts. Nora Tschirner wirkt als Landpomeranze fehlbesetzt und wird hier auch nicht gefordert. Schade, denn die Geschichte von Elmar Fischer ("Im Dschungel", "Tatort - In eigener Sache") hätte zumindest ansatzweise lustig werden können.



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