Marcel kann es nicht fassen: seine große Liebe, die todkranke Hebamme Rosa gesteht ihm, dass sie endlich sterben möchte, das aber ohne seine Hilfe nicht kann. Der Psychotherapeut ist zunächst völlig schockiert und weiß nicht, was er machen soll.

Derweil hat Rosa noch mit der Kellnerin Motte Probleme. Denn die erwartet von ihrem bisexuellen Freund Neo ein Kind. Auch Marcels Putzfrau Layla hat ihre Macken, denn seit einer flüchtigen Affäre mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber Navid ist sie zur Stalkerin geworden. In einer schicksalhaften Nacht finden diese Konflikte ein jähes Ende ...

Weniger ist mehr

Und wieder einer jener Filme, bei denen weniger mehr gewesen wäre. Hätte sich Regisseur Alexandre Powelz nur auf eine der drei Episoden beschränkt und dabei die Charaktere entsprechend verdichtet, wäre ihm vielleicht ein einfühlsamer Film gelungen. So kommen einem die Protagonisten und ihre Konflikte nicht wirklich nahe, zumal sich auch die Inszenierung nichts einfallen lässt, was das Mitfühlen, Verständnis usw. verstärken könnte.

Vor allem von Katja Riemann und Charly Hübner ist das gut gespielt, bleibt aber letztendlich völlig uninteressant.