Regina und Bella sind zwei jüdische Damen gesetzteren Alters aus Berlin. Sie erlebten nicht nur den Holocaust, sie überlebten ihn auch. Die Freundinnen verbindet neben ihrer jahrzehntelangen, ungewöhnlichen Freundschaft auch ihr Humor und ihre Lebensfreude. Aber noch etwas eint die Beiden: die gemeinsame Leidenschaft fürs Kochen traditionell-jiddischer Speisen. Denn das Essen ist mit das einzig Schöne, was ihnen aus ihrer tragischen Vergangenheit geblieben ist - das Erlernen, Wissen und Kochen der Rezepte aus ihrer Kindheit.

Die Jung-Regisseurin Alexa Karolinski hat eine berührende Dokumentation über Freundschaft, Leben und gutes Essen geschaffen, erzählt und erlebt von ihrer Oma Regina Karolinski und deren Freundin Bella Katz. Finanziert wurde das Projekt in "Familien-Teamarbeit": über eine Internetseite wurden Spendengelder gesammelt, für die sich mit Rezepten und Plätzchen bedankt wurde. Die wurden natürlich von den beiden Damen in liebevoller Heimarbeit hergestellt!



Foto: Salzgeber