Nach dem überraschenden Tod seines älteren Bruders Shu-wei auf einem Fahrradtrip in Lhasa unternimmt der frischgebackene taiwanesische Uni-Absolvent Shu-hao eine Radtour durch den Himalaya, um die Strecke zu vollenden, die sein Bruder nicht mehr geschafft hat. Dabei begegnet er Xiaochuan, einem erfahrenen Radtouristen, der ihm als Ratgeber und Motivator dient. In Tibet quartieren sich beide über Nacht bei einer Familie ein, zu der eine allein erziehende junge Witwe gehört, die Gefallen an Shu-hao findet. Sie fahren trotzdem weiter. Dann verunglückt Xiaochuan schwer bei einer Abfahrt. Shu-hao konnte bei diesem Unfall mit viel Glück eine ernsthafte Verletzung vermeiden, ist aber psychisch stark angeschlagen, als er allein weiterfährt ...

Nach einer wahren Geschichte inszenierte Regisseur Jiayi Du sein sensibel in Szene gesetztes Kinofilm-Debüt, das auf Filmfestivals gefeiert und mehrfach ausgezeichnet wurde. Vor der Hintergrund der wunderbaren Landschaft des Himalaya entstand so ein Mix aus Roadmovie, ethnischer Studie und Drama, der von den grandiosen Bildern lebt, die von Michiru Oshimas Musik prächtig untermalt werden.

Foto: WDR/Weltkugel Verlag