22. November 1963, 12.38 Uhr. Ein schwerverletzter Patient wird in großer Eile ins Parkland Memorial Hospital in Dallas gebracht. Es handelt sich um John F. Kennedy, den 35. Präsidenten der USA. Für mehrere Personen bricht damit das pure Chaos aus: die jungen Ärzte und Krankenschwestern wollen das Leben des Präsidenten retten, der Geheimdienstchef von Dallas will der außergewöhnlichen Lage Herr werden, der Hobbyfilmer Abraham Zapruder hat das Attentat offenbar mit seiner Kamera festgehalten, FBI-Agenten sind ebenso überfordert wie Kennedys Sicherheitsteam und außerdem glaubt Oswalds Mutter nicht an Lee Harveys Schuld ...

Journalist Peter Landesman inszenierte sein Regiedebüt nach eigener Vorlage, die er nach jahrelanger Recherche schrieb. Er konnte viele namhafte Schauspieler um sich versammeln, um die Ereignisse nahezu dokumentarisch in Szene zu setzen. Interessant: er verzichtet auf wilde Verschwörungsspekulationen und fokusiert seine Darstellung auch auf das familiäre Umfeld des vermeintlichen Attentäters Lee Harvey Oswald, dass in den meisten Betrachtungen des Attentats meist vernachlässigt wurde. Tatkräftige Unterstützung erhielt Landesman übrigens von den Hollywoodgrößen Bill Paxton und Tom Hanks.

Foto: 2013 Exclusive Media Entertainment, LLC