Teenager David staunt nicht schlecht, als er sich ein altes Geburtstagsvideo anschaut und sich im Hintergrund so erkennt, wie er heute aussieht. Derart mit seinem gegenwärtigen Ich konfrontiert, sucht David mit ein paar Kumpels das Forschungslabor seines Vaters auf. Hier entdeckt er, dass der Vater offenbar mit dem Bau einer Zeitmaschine beschäftigt war.

Als die Clique um David nun die Bastelanleitung in die Tat umsetzt, werden die Jungspunde immer euphorischer. Tatsächlich gelingt es ihnen bald, in der Zeit zu reisen. Was als harmloser Spaß begann, wird bald zur willkommenen Gelegenheit, möglichst viel Geld zu scheffeln. Doch das Unterfangen zieht bald ungeahnte Kreise ...

Lärmige Darsteller

Ebenso wie den Protagonisten das Zeitmaschinen-Projekt aus dem Ruder läuft, erging es wohl auch den Filmemachern. In der nervigen "Wir filmen uns selbst"-Manier, die seit "The Blair Witch Project" leider extrem um sich gegriffen hat und zuletzt etwa mit "Chronicle - Wozu bist du fähig?" einen filmischen Tiefpunkt feierte, sieht man hier lärmige Darsteller (wie dämlich ist die Hauptfigur denn, dass sie erst im fortgeschrittenen Teenager-Alter einmal auf die Idee kommt, in Papis stillgelegte Werkstatt zu schlüpfen?), die schlechte Dialoge aufsagen, krampfhaft versuchen zu spielen und schließlich in den schlechten Tricks untergehen.

Dass man dann auch noch versucht, das völlig unglaubhafte Gezeigte, irgendwie wissenschaftlich erklären zu wollen, endet in geschwätzig-nerviger Langeweile. Da funktioniert der gute alte Flux-Kompensator aus "Zurück in die Zukunft" dann doch wesentlich besser.

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