Während im Jahr 2154 die reichen Menschen auf der luxuriösen Raumstation Elysium leben, fristen die Armen auf der Erde ein äußerst dürftiges Dasein. Der Kriminelle Max ist froh, zumindest Arbeit zu haben. Doch als er bei seiner Schicht einer Überdosis radioaktiver Strahlung ausgesetzt wird, erhält er die erschütternde Prognose, dass er in nur fünf Tagen sterben wird. Sein starker Überlebenswille bringt ihn dazu, alles Erdenkliche zu unternehmen, um nach Elysium zu gelangen. Denn dort ist jede Krankheit heilbar. Max lässt sich mit einem kriminellen Rebellenführer ein, bekommt einen androiden Kampfanzug verpasst, klaut wichtige Daten von einem Elysium-Bewohner und sieht sich fortan von skrupellosen Söldnern verfolgt ...

Schon mit seinem Überraschungserfolg "District 9" stellte der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp soziale Ungerechtigkeiten unserer Zeit in den Kontext einer futuristischen Geschichte. Dies macht er nun erneut, zeigt eine Welt, in der nur noch zwei Klassen existieren (also jene prognostizierte auseinanderklaffende Schere zwischen Reich und Arm) und fütterte diesen Unterbau mit einer actiongeladenen Story. Mit sehenswerten Spezialeffekten und guten Darstellern schuf er ein finstre Zukunftsvision, die leider unter vielen logischen Fehlern und den klischeehaften Stereotypen leidet. Wer sich davon nicht stören lässt, den erwartet ein visuell beeindruckendes, überaus spannendes Sciencefiction-Spektakel.



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