Chamäleon Rango wähnte sich im Glück, da wird während eines Umzug sein Terrarium bei einem kleinen Verkehrsgetümmel vom LKW geschleudert und Rango landet unvermittelt in einem Westernkaff in der Wüste. Hier versteht es der Gernegroß jedoch, sich als Revolverheld aufzuspielen und wird prompt zum Sheriff ernannt. Doch der Ort ist von einer extremen Wasserknappheit bedroht. Dass die allerdings vom Bürgermeister forciert wurde, erfährt Rango erst, als es fast schon zu spät ist ...

Was eine witzige Hommage via Computer an das Western-Genre hätte werden können, ist nur leidlich lustig. Permanent beschleicht den Western-Fan das Gefühl, dass man nun lieber fast jeden x-beliebigen Italo-Western sehen würde, statt diesen animierten Viecher-Film, bei dem Regisseur Gore Verbinski zwar munter permanent Zitate präsentiert, ansonsten aber offenbar mehr Zeit auf die möglichst stark wirkenden Effekte verbracht hat, als auf die Entwicklung der Geschichte. Was bleibt: ein paar Gags in einer gut animierten, aber keineswegs Kleinkind gerechten Western-Ballerei, die 2012 mit dem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet wurde.



Foto: Paramount