Mehr als 70 Jahre ist es her, dass die Schrecken des Holocaust Realität geworden sind. Die Zeugen jener Zeit sind alt geworden und werden immer weniger. Einer von ihnen ist der KZ-Überlebende Zev (Christopher Plummer), der seinen Lebensabend in einem Altenheim verbringt, wo er von seinem Freund Max (Martin Landau) eine schockierende Nachricht erhält.

Ein ehemaliger KZ-Aufseher, der einst die Familien der beiden Männer ermordet hat, hält sich noch immer unter falscher Identität versteckt. Zev, dessen Erinnerungen aufgrund seiner fortschreitenden Demenz zunehmend verblassen, erhält in einem Brief detaillierte Anweisungen von Max, die erklären, wo der Mann zu finden ist und wie an ihm Rache vollzogen werden kann.

Der gebrechliche Greis macht sich auf eine lange Reise - in seine Vergangenheit und auf die Suche nach Vergeltung.

Schwieriger Stoff

Das Dritte Reich und der Holocaust gehören zu dem dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts, das von Filmemachern meist mit äußerster Vorsicht angefasst wird. Mit Atom Egoyan wagte sich ein kanadischer Regisseur an dieses Stück deutscher Geschichte.

Allerdings bewies er schon mehrfach sein Fingerspitzengefühl für dramatische Stoffe, denn in Deutschland ist sein Drama "Das süße Jenseits" Teil des Filmkanons der Bundeszentrale für politische Bildung, und drei seiner Arbeiten wurden von der Jury der Evangelischen Filmarbeit als "Film des Monats" gewählt.

Als Hauptdarsteller für "Remember" konnte er die "Oscar"-Gewinner Christopher Plummer und Martin Landau gewinnen - hoch dotierte Preise scheinen somit fast sicher.

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