Der britische Pakistani Asif will im Jahr 2001 in Pakistan seine zukünftige Frau kennenlernen. Drei seiner Freunde reisen ihm hinterher. Gemeinsam lassen sich die Freunde von einem Imam dazu überreden, den Brüdern in Afghanistan zu helfen. Doch bei der Ankunft im Nachbarland beginnt der Bombenterror der Amerikaner. Die Freunde werden gefangen genommen und als Terroristen nach Guantanamo gebracht. Hier beginnt ein monatelanges Martyrium...

Die Geschichte basiert auf wahren Erlebnissen. Michael Winterbottom schildert sie mit der Hilfe von Mat Whitecross als Doku-Drama. Es ist zwar lobenswert, dass das Regie-Duo das Thema aus der Sicht der Opfer liefert. doch leider ging man dabei allzu blauäugig vor. Auch wenn die vier Freunde (heute wieder auf freiem Fuß) sich recht naiv ködern ließen, ist deren Teilnahme gegen amerikanische Truppenverbände zu kämpfen, nicht zu leugnen. Ob dies den harten Gefangenlageraufenthalt in Guantanamo rechtfertig, steht auf einem anderen Blatt. Aber gänzlich "schuldfrei" waren die Männer nicht. Dennoch schockiert die menschenunwürdige Behandlung der Gefangenen.

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