Vier Frauen im Alter zwischen 27 und 30 Jahren suchen im Baulärm der jungen Hauptstadt Berlin nach ihrem eigenen Platz in der Gesellschaft. Wie können sie innerhalb der männlich-dominierten Architektur Berlins in der Zeit der Jahrtausendwende ihren eigenen Lebens- und Entfaltungsraum finden und mitgestalten? Wie und Wo finden sie einen Platz, an dem sie als Frau und Mensch wachsen können? Wie schaffen Sie es, Beruf, Partnerschaft und Kinder auf kraftspendende Weise miteinander zu kombinieren? Wie erkämpfen sie sich eine eigene, freie und stabile Identität?

Die 1970 geborene Regisseurin Jutta Dittmann beobachtete hier vier Frauen aus ihrer Altersgruppe über einen Zeitraum von drei Jahren. Während die alte DDR-Architektur langsam,verschwindet und neue Regierungsbauten aus dem Boden gestampft wurden, erlebt der Zuschauer die Weiterentwicklung der Protagonistinnen. Aus der kritischen Auseinandersetzung entwachsen selbstbewusste Frauen, die bei sich und mit Erfolg in ihrem Beruf ankommen. Gleichzeitig erleben sich die vier in einer weiteren Facette des Frauseins. Sie werden Mütter. Die Kinder, die anfangs durch Berlin getragen wurden, können am Ende des Films schon laufen und sprechen. Erste Schritte einer neuen Generation....

Foto: Venus Film