Unter Rosia Montana, einem rumänischen Karpaten-Dorf, lagern die größten Goldvorkommen Europas. Rund 300 Millionen Tonnen will der Bergbaukonzern Gold Corporation mit mächtigen kanadischen Anteilseignern aus der Erde holen. Der Goldrausch in der armen Region hat schon begonnen. Doch der Preis für den Reichtum ist hoch: Eine uralte Gemeinde und Naturlandschaft wird verschwinden, der Einsatz des hochgiftigen Zyanid birgt unabsehbare Risiken ...

Filmemacher Fabian Daub ist in das kleine Dorf gereist und zeigt, wie Geld die Gemeinschaft und ganze Familien spaltet. Viele Bewohner haben ihre Grundstücke bereits verkauft und sind weggezogen, andere erhoffen sich Jobs im Tagebau. Noch regt sich vereinzelter Widerstand in Rosia Montana, doch der Druck wächst ständig, nicht zuletzt wegen des hohen Goldpreises. Zwar lässt Daub betroffene Bewohner zu Wort kommen und sprach mit Politikern, Bürokraten und Vertretern der Gold Corporation, doch "Rosia Montana" bietet weniger sachliche Aufklärung, denn emotionale Beobachtung einer umkämpften und immer noch sehenswerten Region. Fragt sich nur, wie lange noch ...





Foto: Bildfolge Filmproduktion