Das Haus am Eaton Place 165 blickt schon auf eine lange Geschichte zurück, als 1936 der Diplomat Sir Hallam Holland gemeinsam mit seiner Ehefrau Lady Agnes dort einzieht. Rose Buck, das früherer Hausmädchen der Familie Bellamy, der vorherigen Bewohner, wird von Lady Agnes beauftragt, geeignetes Personal zu finden. Schon bald ergänzen Mrs. Thackeray als Köchin, das Waisenmädchen Ivy als Zimmermädchen, Mr. Pritchard als Butler und Johnny als Hausdiener das Team der dienstbaren Geister. Die Geschichten rund um die Bewohner werden von vielen historischen Begebenheiten beeinflusst. So endet die erste Party für Sir Hallam und Lady Agnes in einem Fiasko, als die Geliebte des Königs, Wallis Simpson, unerwartet den deutschen Außenminister von Ribbentrop mitbringt, der in der englischen Oberschicht für Nazideutschland werben will ...

"Das Haus am Eaton Place" war eine der erfolgreichsten Serien im englischsprachigen und deutschen Fernsehen. In 68 Episoden aufgeteilt auf fünf Staffeln wurde die Geschichte der Familie Bellamy und ihrer Dienstboten zwischen den Jahren 1903 und 1930 erzählt. Markanter Mittelpunkt der Story war der schottische Schauspieler Gordon Jackson, der in immerhin 60 Folgen als pflichtbewusster Butler Hudson zu sehen war und sich dabei nachhaltig in das Gedächtnis der Zuschauer spielte. Mit der "Rückkehr ins Haus am Eaton Place" rückt nun eine neue Familie in den Fokus der Erzählung. Ein Wiedersehen gibt es mit Jean Marsh, die schon in der Siebzigerjahre-Serie als Rose Buck vor der Kamera stand und sowohl damals, als auch heute für einen Emmy nominiert wurde. 1975 konnte sie die Auszeichnung mit nach Hause nehmen, 2011 musste sie sich in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm" Kate Winslet geschlagen geben.

Foto: WDR/BBC/Nick Briggs