Im Leben von Leadgitarrist Dewey Finn kämpft Not gegen Elend. Seine Band hat ihn nach endlosen Gitarrensoli einfach hinausgeworfen und Mitbewohner Ned Schneebly drangsaliert ihn ständig wegen der noch ausstehenden Miete. Für Dewey ein echtes Problen, denn er ist vollkommen pleite. Da kommt ihm der Anruf von Rosalie Mullins, Schulleiterin einer Eliteschule, gerade recht. Eigentlich will sie Ned als Aushilfslehrer verpflichten, doch Dewey nutzt die Gunst der Stunde und gibt sich kurzerhand als sein Freund aus, der von all dem nicht das Geringste ahnt. Als Dewey seinen neuen Job antritt, merkt er schnell, dass dieser kein Zuckerschlecken ist, obwohl seine pubertierenden Schüler durchweg gute Musiker sind. Kurzentschlossen nimmt er das Projekt "Rockband" auf den Stundenplan und hofft, damit an einem lokalen Talentwettbewerb teilnehmen zu können. Der Grund: Für die Sieger gibt's ein üppiges Preisgeld...

Eine überaus witzige Rock-'n'-Roll-Komödie von Richard Linklater ("Dazed and Confused - Sommer der Ausgeflippten") mit einem überragenden Jack Black in der Hauptrolle des Möchtegern-Lehrers Dewey Finn, der aus einer braven und angepassten Duchschnitts-Schulklasse einen Rockerverein macht. Die Rolle des Dewey wurde Black, der seit Jahren Sänger des Rock-Folk-Comedyduos "Tenacious D" ist, von Autor Mike White ("Nix wie raus aus Orange County") auf den Leib geschrieben. White, der drei Jahre lang Tür an Tür mit Black lebte, ist hier auch als Musiker Ned Schneebly zu bewundern, als schnippische Rektorin überzeugt Joan Cusack. Durchweg hervorragend - auch musikalisch - sind die jugendlichen Schauspieler, von denen die meisten das erste Mal vor der Kamera standen. Ein Film für die ganze Familie!

Foto: UIP