Als der bekannte Regisseur David Merrill in den Fünfzigerjahren von einem Europaaufenthalt nach Hollywood zurückkehrt, sieht er sich der Hexenjagd des Ausschusses für unamerikanische Aktivitäten unter der Federführung des konservativen Senators McCarthy ausgesetzt. Neben vielen Kollegen der Filmbranche gelangt auch Merrill selbst durch Denunziation auf die sogenannte "Schwarze Liste" des Ausschusses. Infolge der Kommunistenhatz sieht Merrill Berufs- und Privatleben gleichermaßen zusammenbrechen.

Vor allem dank der Präsenz De Niros, der brillanten Kamera von Michael Ballhaus und des furiosen Verhörs am Ende des Films ist dies ein sehenswertes Stück amerikanischer Vergangenheitsbewältigung.