Obwohl David Wozniak schon über 40 Jahre ist, hat er in seinem Leben nichts wirklich auf die Kette bekommen. So jobbt er immer noch als Fahrer für die väterliche Fleischerei und scheut weiterhin jede Verantwortung. Darum kann er auch mit dem Umstand, dass seine Freundin schwanger ist, nicht gut umgehen. Als aber eines Tages ein Anwalt vor ihm steht und ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert, bricht über David das wahre Leben zusammen. Denn David hat vor über 20 Jahren unter dem Pseudonym Starbuck mit Samenspenden gutes Geld verdient. Das Ergebnis: Adam ist Vater von 533 Kindern, von denen nun 142 eine Sammelklage anstreben, weil sie ihren Vater kennenlernen möchten. Weil Adam zufällig an die Akten seiner Kinder gelangt, kann er nicht widerstehen, sich den ein und anderen Sprössling genauer anzusehen ...

Regisseur Ken Scott orientierte sich an einem tatsächlichen Fall, der in Kanada hohe Wellen schlug, und zeichnet eine weitestgehend verantwortungslose Figur, die durch die ungewöhnliche Tatsache der Vielfach-Vaterschaft lernt, sich Verantwortungen zu stellen. Das Ganze ist durchaus sympathisch erzählt, wenn auch filmisch nicht unbedingt perfekt gelöst. Mit einem starken, hier kaum bekannten Patrick Huard (er ist Schauspieler, Comedian, Regisseur, Autor und Produzent) in der Hauptrolle, sorgt die Story für gute witzige wie tragische Momente.



Foto: Acsot Elite