Nicholas Van Orton ist ein eingebildeter Yuppie-Arsch. Zu seinem Geburtstag bekommt er von seinem Bruder Conrad ein seltsames Geschenk: Den Zutritt zu einer dubiosen Firma, die abenteuerliche Spiele verspricht. Schon bald weiß das Geburtstagskind aber nicht mehr, was real und was Spiel ist. Schließlich wird das ganze Unterfangen zu einem existenzbedrohenden, gar tödlichen Spaß. Oder doch nicht?

Bis auf das überzogen-nervige Ende, bei dem sich nach unglaublichen Unwahrscheinlichkeiten dann doch alles in Wohlgefallen auflöst, bietet dieser Thriller dank der guten Darsteller, einiger überraschender Wendungen und der atmosphärisch dichten Inszenierung prickelnde Unterhaltung. Kein Wunder: Saß doch "Sieben"-Regisseur David Fincher auf dem Regie-Stuhl.

Foto: Polygram