Vincent van Gogh will sein Leben - vor allem dem Vater Theodorus zuliebe - der Verkündigung des Evangeliums widmen. Er wird allerdings von einem Komitee für ungeeignet befunden und in eine entlegene Bergarbeitergemeinde geschickt, doch sein Bruder Theo holt ihn zurück nach Hause. Aber er findet keine Ruhe. Nach zwei unglücklichen Beziehungen entdeckt er seine wahre Berufung: Die Malerei.

Irving Stones' Bestsellerroman über den berühmten niederländischen Maler erschien 1934. Seit 1946 bemühten sich die MGM-Studios um eine adäquate Verfilmung. 1956 gelang dem großen Regisseur Vincente Minnelli ein eindrucksvolles Künstlerdrama um den Pfarrerssohn Vincent van Gogh, dargestellt von Kirk Douglas, dessen Bilder in ihren leidenschaftlichen Farben und Formen über den Impressionismus hinausgingen. Als Opfer seiner Besessenheit schoss er sich am 27. Juli 1890 auf einem Feld nahe seiner Staffelei in die Brust. Zwei Tage später erlag van Gogh seinen Verletzungen. Mit Anthony Quinn, der für die Darstellung des Paul Gauguin einen Oscar erhielt.

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