Ein Flug über Großbritannien von Dover bis auf die letzten britischen Inseln nördlich von Schottland. Vom nordirischen Belfast bis zur englischen Westküste: Die Dokumentation des Franzosen Roland Théron zeigt spektakuläre Luftaufnahmen, die dabei helfen sollen, Großbritannien zu verstehen.

Dabei ist der deutsche Titel "Großbritannien, 24 Stunden" ein wenig irreführend. Anders als in den preisgekrönten ARTE-Formaten "24h Berlin" oder "24h Jerusalem" wird hier nicht das Leben einer Stadt oder Region über die Begleitung einiger Bewohner an einem einzigen Tag erklärt. Stattdessen wird – eher konventionell – "von oben herab" ein Land gezeigt – und erklärt.

Dies geschieht immerhin in schönen, spektakulären Bildern. Und mit einem nüchternen Informations-Set im Text, das Gymansiallehrern beim Geografie-Unterricht weiterhelfen könnte. In kurzen Interview-Schnipseln werden Porträts einiger Briten angerissen, wirklich nahe kommt man den Beispielbewohnern des UK jedoch nicht. Im Zentrum der 90 Minuten langen Reise Thérons stehen Topografie, sozioökonomische Entwicklung und vor allem eben tolle Luftbilder des von der EU in die Unabhängigkeit strebenden britischen Nachbarn.


Quelle: teleschau – der Mediendienst