"Wir müssen verstehen, dass das eine Sucht ist", erklärt Helen Fisher. Aber, nein, hier geht es nicht um Drogen, Alkohol oder die Abhängigkeit von einem bestimmten Medikament. Es ist die Rede von einem Menschen, einem Gefühl.

Der Dokumentarfilm "Sleepless in New York" dreht sich um die Liebe und den Kummer, den eine zerbrochene Beziehung oder vergangene Begegnung mit sich bringt. Der für "War Photographer" im Jahr 2002 für den Oscar nominierte Regisseur Christian Frei begibt sich in die amerikanische Metropole, um hier die Gefühle dreier Menschen und ihre Trennungen zu dokumentieren.

Es bleibt aber nicht bei einem Erzählstück über die persönlichen Leiden der Protagoniten. Frei versucht auch, das Phänomen Liebeskummer biologisch zu ergründen. Dabei soll die Anthropologin Helen Fisher helfen, die Unglückliche und frisch Getrennte mit Magnetresonanztomographen untersucht.


Quelle: teleschau – der Mediendienst