Der Graf von Monte Christo (2025)

Der Graf von Monte Christo

SERIE • 1 Staffel • Action & Abenteuer, Drama • Italien • 2025
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Edmond Dantes, ein Seemann, der fälschlicherweise des Hochverrats beschuldigt wird, wird im Château d'If vor Marseille eingesperrt. Nachdem er geflohen ist und die Identität des Grafen von Monte Christo angenommen hat, plant er Rache an denen, die ihn zu Unrecht beschuldigt haben.

Originaltitel
Il Conte di Montecristo
Produktionsland
Italien
Originalsprache
Italienisch
Regie
Bille August
Untertitel
Nein
Besetzung
Sam Claflin, Ana Girardot, Blake Ritson, Mikkel Boe Følsgaard, Harry Taurasi, Michele Riondino, Jeremy Irons, Nicolas Maupas, Jason Barnett, Méghane De Croock

Episoden-Guide

1. Staffel 1 (8 Episoden)
01
Der Brief
Mitten in einem heftigen Sturm auf See stirbt der Kapitän, und der Erste Offizier Edmond Dantès übernimmt das Kommando, steuert das Schiff sicher nach Marseille, wo seine Geliebte Mercedes auf ihn wartet. Edmond wird zum Kapitän befördert und plant gemeinsam mit Mercedes die Hochzeit. Er ist der glücklichste Mensch der Welt, ahnt jedoch nicht, dass sein Glück den Neid und die Wut von Danglars, einem Kollegen an Bord, und Fernand, dem Cousin von Mercedes, entfacht. Beide Männer verschwören sich aus unterschiedlichen Motiven gegen ihn. Danglars weiß von einem geheimen Brief, den der sterbende Kapitän Edmond anvertraut hat – ein Brief von Napoleon, der zu jener Zeit als Hochverrat gilt. Die Polizei erhält einen anonymen Hinweis und verhaftet Edmond auf seiner Verlobungsfeier. Bei seinem Verhör durch Staatsanwalt Villefort erklärt Edmond, wie der Brief in seinen Besitz gelangte und dass er ihn an einen Monsieur Noirtier in Paris überbringen sollte. Noirtier ist niemand anderes als Villeforts Vater, ein Bonapartist, der Napoleon wieder an die Macht bringen will. Aus Angst, seine Zukunft könnte durch diese Enthüllung zerstört werden, lässt Villefort Edmond ohne Verfahren in die Verliese des Château d’If werfen.
02
Das Schloss
Edmond vegetiert zehn Jahre in seiner Zelle dahin und ist kurz davor, sich zu Tode zu hungern, als er Geräusche aus der Nachbarzelle hört. Bald taucht dort ein verwahrloster alter Mann aus einem Loch in der Wand auf: Abbé Faria, ein gefangener Priester, der seit Jahren einen Fluchttunnel gräbt. Faria wird Edmonds Mentor und Retter, gemeinsam graben sie weiter. Fünf Jahre vergehen, und zwischen den beiden entsteht eine enge Freundschaft. Als Faria schwer erkrankt, offenbart er Edmond auf dem Sterbebett das Geheimnis um einen legendären Schatz auf der Insel Monte Cristo. Der Tod seines Freundes ist ein harter Schlag für Edmond, doch zugleich eröffnet sich für ihn die Möglichkeit zu einer gewagten Flucht aus dem Château d’If.
03
Der Schatz
Edmond trifft verkleidet in Marseille ein und erfährt, dass sein Vater gestorben ist und Mercedes geheiratet hat und nun in Paris lebt. Edmond begegnet Jacopo, einem italienischen Schmuggler, der vor der Polizei flieht. Gemeinsam entkommen sie und segeln auf Jacopos Boot nach Italien. Nach kurzer Zeit bei Jacopo und dessen Familie nimmt Edmond das Boot und segelt in einer Nacht und Nebel-Aktion nach Monte Cristo. Dort beginnt er die Suche nach dem Schatz, zunächst unsicher, ob er wirklich existiert – bis er ihn schließlich findet. Mit seinem neugewonnenen Reichtum verwandelt sich Edmond Schritt für Schritt in den rätselhaften Grafen von Monte Cristo. Mit Jacopos Hilfe spürt er Caderousse auf, den Wirt, der einst Zeuge des finsteren Plans von Danglars und Fernand war. Edmond beauftragt Caderousse, für ihn Informationen über Danglars, Fernand und Villefort zu sammeln – die drei Männer, die ihn seiner Freiheit beraubten und jetzt alle in Paris leben.
04
Das rote Zimmer
Vor vielen Jahren in einem Landhaus bei Paris betreut eine Hebamme eine Frau bei einer schwierigen Geburt. Nach der Entbindung vergräbt Villefort, der Vater des Neugeborenen, das Baby heimlich in einer Kiste im Garten, ohne zu merken, dass er dabei beobachtet wird. Fünf Jahre sind vergangen, seit Edmond zum Grafen von Monte Cristo geworden ist, und seine Rachepläne sind gereift. In Rom freundet er sich mit Franz d’Epinay und Albert d’Morcerf, zwei jungen Franzosen, an. Als Albert von Banditen entführt wird, bittet Franz den Grafen um Hilfe, ahnt jedoch nicht, dass Edmond selbst hinter der Entführung steckt. Albert, der Sohn von Fernand und Mercedes, ist Edmond für seine Rettung zutiefst dankbar und lädt ihn nach Paris ein. So begegnet Edmond seinen alten Widersachern – Fernand, der mittlerweile ein angesehener Politiker ist, Danglars, ein wohlhabender Bankier, und Villefort. Niemand erkennt ihn wieder, nur Mercedes verspürt in seiner Nähe eine seltsame Unruhe. Edmond lädt alle in sein neues Landhaus ein und erzählt dort die makabre Geschichte von einem Neugeborenen, das auf dem Anwesen lebendig begraben wurde – zur Bestürzung von Villefort und Hermine Danglars.
05
Der Ball
Die algerische Sklavin Haydée, Tochter des verstorbenen Ali Pascha, kommt auf Edmonds Wunsch nach Paris – er hat sie freigekauft. Edmond entdeckt, dass Danglars’ Erfolg auf illegalem Zugang zu Regierungsinformationen beruht, und bringt ihn finanziell in Bedrängnis. Mercedes und Fernand geben einen Ball in ihrem Anwesen, bei dem Haydée mit dem Grafen erscheint. Sie bestätigt, dass Fernand ihren Vater verriet und sie als Sklavin verkaufte. Mercedes beginnt zu ahnen, dass der Graf ihr einstiger Geliebter sein könnte – doch eigentlich scheint dies unmöglich. Edmond trifft Max, den Sohn des Reeders, den Edmond stets sehr schätzte, und erfährt, dass Max in Villeforts Tochter Valentine verliebt ist, die jedoch von ihrem Vater Franz d’Epinay versprochen wurde. Jacopo wird nach Italien geschickt, um Luigi Vampa, den Banditen und Mithelfer bei Alberts Entführung, zu holen.
06
Die Vorsehung
Edmond führt Vampa ein, der sich als reicher Graf Spada ausgibt. Spada gibt an, in Paris eine Frau zu suchen. Beim Essen beobachtet Haydée, wie Heloise Villefort ein Gift aus Edmonds Labor stiehlt. Danglars glaubt, seine Geldprobleme wären gelöst, wenn Spada seine Tochter Eugenia heiratet, doch eigentlich ist sie bereits Fernands und Mercedes’ Sohn Albert versprochen. Edmond rät Danglars, Fernands Vergangenheit zu untersuchen. Aus Sorge um Max überredet Edmond den alten Noirtier, ein Geheimnis zu offenbaren, worauf Franz die Hochzeit absagt. Am nächsten Morgen wird Valentines Großmutter, die Marquise de Saint-Méran, vergiftet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Valentine, die zuletzt mit ihr zusammen war. Edmond trifft Mercedes im Park und ist kurz davor, seine wahre Identität preiszugeben.
07
Das Duell
Edmond findet Villeforts unehelichen Sohn Gaston, der inzwischen als Dieb lebt. Gaston bestiehlt Caderousse, flieht und tötet dabei einen Polizisten, wird gefasst und verhaftet. Danglars deckt Fernands Taten in Algerien auf und macht alles öffentlich. Fernand muss sich im Parlament verantworten, wo Haydée gegen ihn aussagt. Albert ist wütend über den Fall seines Vaters und fordert Edmond zum Duell. Mercedes bittet Edmond verzweifelt, ihren Sohn zu verschonen. Edmond will sich opfern, doch Albert zieht seine Forderung am Morgen zurück: Mercedes hat ihm die Wahrheit über Fernand enthüllt. Fernand, ahnungslos über die jüngsten Ereignisse, sucht Edmond auf, erkennt seine wahre Identität und kehrt voller Scham nach Hause zurück, wo er sich erschießt.
08
Die letzten Zwei
Edmond enthüllt Villefort, dass Heloise das Gift gestohlen hat, mit dem die Marquise ermordet wurde. Villefort stellt Heloise zur Rede und droht, sie bloßzustellen. Danglars bereitet die Hochzeit zwischen Spada und Eugenia vor, doch mit Edmonds Hilfe flieht Eugenia in letzter Minute mit ihrem Gesangslehrer, kurz bevor die Polizei Danglars und Hermine wegen Insiderhandels verhaftet. Beim Prozess gegen Gaston berichtet die Hebamme von der versuchten Kindstötung und identifiziert Villefort als den mörderischen Vater. Villeforts Leben ist ruiniert. Zu Hause findet er Heloise und seinen Sohn, die sich selbst vergiftet haben. Vor seiner Abreise aus Paris schreibt Edmond Danglars im Gefängnis einen Brief und gibt seine wahre Identität preis. Zurück in Marseille begegnet Edmond Mercedes wieder, doch der Rachefeldzug hat ihn innerlich verändert; es ist fraglich, ob er je wieder wirklich lieben kann.