Das rote Zimmer
Vor vielen Jahren in einem Landhaus bei Paris betreut eine Hebamme eine Frau bei einer schwierigen Geburt. Nach der Entbindung vergräbt Villefort, der Vater des Neugeborenen, das Baby heimlich in einer Kiste im Garten, ohne zu merken, dass er dabei beobachtet wird. Fünf Jahre sind vergangen, seit Edmond zum Grafen von Monte Cristo geworden ist, und seine Rachepläne sind gereift. In Rom freundet er sich mit Franz d’Epinay und Albert d’Morcerf, zwei jungen Franzosen, an. Als Albert von Banditen entführt wird, bittet Franz den Grafen um Hilfe, ahnt jedoch nicht, dass Edmond selbst hinter der Entführung steckt. Albert, der Sohn von Fernand und Mercedes, ist Edmond für seine Rettung zutiefst dankbar und lädt ihn nach Paris ein. So begegnet Edmond seinen alten Widersachern – Fernand, der mittlerweile ein angesehener Politiker ist, Danglars, ein wohlhabender Bankier, und Villefort. Niemand erkennt ihn wieder, nur Mercedes verspürt in seiner Nähe eine seltsame Unruhe. Edmond lädt alle in sein neues Landhaus ein und erzählt dort die makabre Geschichte von einem Neugeborenen, das auf dem Anwesen lebendig begraben wurde – zur Bestürzung von Villefort und Hermine Danglars.