Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit (2001)

Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit

SERIE • 1 Staffel • Animation, Produziert in Europa, Dokumentationen • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland • 2001
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Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit (2001)

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Inhaltsbeschreibung

"Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit" ist die Fortsetzung der erfolgreichen und preisgekrönten BBC Produktion "Dinosaurier - Im Reich der Giganten" und lässt einige der außergewöhnlichsten Tiere der Urzeit und deren Lebensräume realistisch animiert wieder auferstehen. Mit Hilfe modernster Computertechnik gelingen faszinierende Einblicke in das Leben der Vorfahren heutiger Säugetiere. Spannend und informativ bietet "Die Erben der Saurier" Wissenswertes für alle Altersgruppen über eine Erde, wie sie sich im Laufe von über 48 Millionen Jahren entwickelt hat - vom mittleren Eozän vor 49 Millionen Jahren bis zum Pleistozän vor 30.000 Jahren.

Originaltitel
Walking with Beasts
Produktionsland
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Originalsprache
Englisch
Regie
Nigel Paterson
Untertitel
Nein
Besetzung
Kenneth Branagh, Stockard Channing

Episodenguide

1. Staffel 1 (8 Episoden • 2001)
„Die Reise der Urzeitgiganten“ erforscht die Anfänge des Lebens auf der Erde. Mithilfe von realen Aufnahmen blickt die Serie in das Innere unserer monströsen Vorfahren. Erstmals wird Morphing-Technologie eingesetzt, um die Evolution unserer Ahnen zu veranschaulichen.
01
Eine neue Zeit
Die erste Folge des Sechsteilers spielt im frühen Eozän 16 Millionen Jahre nach dem Aussterben der Dinosaurier. Schauplatz der Handlung ist das heutige Mitteleuropa, namentlich das Messelgebiet in Deutschland.
02
Walkiller-Killerwale
Die zweite Folge ist im späteren Eozän angesiedelt, als sich Polkappen bilden und das Klima dadurch deutlich verändert wird. Hauptfigur ist in diesem Fall ein weiblicher Basilosaurus, trotz des irreführenden Namens ein früher Wal und kein Saurier. Nach der Darstellung der Paarung der Basilosauri schwenkt die Erzählung auf das Landleben um, wo Andrewsarchus, der größte landlebende Raubsäuger aller Zeiten und zugleich ein Huftier, vom Erzähler als Schaf im Wolfspelz bezeichnet, am Strand Schildkröten jagt.
03
Im Land der Giganten
Das späte Oligozän, in der Mongolei. Eine Dürreperiode ist angebrochen. Teil 3 erzählt die Geschichte einer Indricotherium-Mutter. Das Indricotherium ist mit dem Nashorn unserer Tage eng verwandt, es ist allerdings das größte Landsäugetier aller Zeiten, besitzt kein Horn und der Körperbau ähnelt eher einer Giraffe. Während ihrer Niederkunft muss die Mutter sich und ihr Junges gegen eine Meute von Hyaenodon verteidigen, Jägern aus der Ordnung der Creodonten, die in Rolle und Aussehen heutigen Wölfen oder auch Hyänen ähneln, allerdings mit ihrer Größe eher einem Nashorn nahe kommen. Darüber hinaus versucht ein älteres Kalb des Weibchens, das nach drei Jahren mütterlicher Obhut weggejagt wurde, was für Indricotherien natürlich ist, zu diesem zurückzukehren, wird aber wieder und wieder weggejagt.
04
Die Opfer schlagen zurück
Hier, im Pliozän, treten erstmals Australopithecen auf, frühe Verwandte des Menschen. Sie haben in den nun die Wälder früherer Zeitalter ersetzenden Grassteppen den aufrechten Gang erlernt. Im Fokus dieses Teils stehen die sozialen Verbindungen innerhalb der Gruppe von Frühmenschen, deren Kommunikation und ihre Streitigkeiten mit einer anderen Gruppe. Außerdem wird dargestellt, wie die Australopithecen sich gegen aggressive Urrüsseltiere wie Deinotherium oder große Raubkatzen wie den Dinofelis zur Wehr setzen. Hauptfigur der Geschichte ist der junge Australopithecus "Blue", der verwaiste und nun versucht, in den Stamm aufgenommen zu werden.
05
Kampf der Säbelzähne
Neben dem Riesengürteltier Doedicurus, das mit der stacheligen Keule am Ende seines wuchtigen Schwanzes dem ausgestorbenen Ankylosaurus ähnelt und auch dieselbe ökologische Nische füllt und dem Macrauchenia, einer Art urzeitliches Kamel, welches statt eines Höckers einen kurzen Rüssel aufweist, vor allem große Raubtiere: Mit dem 2,40 m großen Phorusrhacos melden sich die früher durch Gastornis vertretenen Schreckensvögel zurück, doch das Ende der Nahrungskette bilden die in Sozialleben, Äußerlichkeiten und Anatomie Löwen stark ähnelnden Smilodon, Säbelzahnkatzen, die man im Allgemeinen auch als Säbelzahntiger bezeichnet. Eines der letztgenannten Tiere, ein Rudelführer namens Halbzahn, Hauptfigur dieser Episode, ist Rivale zweier verbündeter Männchen, Brüder, die Halbzahn seine Führungsposition streitig machen. Es gelingt den beiden, Halbzahn zu verjagen, woraufhin sie seine Jungen töten und das Rudel übernehmen.
06
Ein Mammut-Unternehmen
Dieser im Europa des späteren Pleistozäns spielende Teil zeigt den eiszeitlichen Menschen bei der Jagd. Wo heute die Nordsee ist, entspannen sich weite Grasfelder, darauf ziehen Herden von Mammuts, Bisons und Antilopen umher, und ein Klan der Cro-Magnon-Menschen verbringt dort den Sommer. Im Zentrum der Handlung stehen dieses Mal die Mammuts, deren Herde 700 Kilometer weit bis zu den Alpen marschiert, um im Spätfrühling wieder nach Norden zu ziehen. Zwei von der Herde getrennte Tiere entgehen nachsetzenden Höhlenlöwen, um zur Herde zurückzukehren, während eine Gruppe von Neanderthalern, an die Kälte angepasste Menschen von robuster Bauweise, ums Überleben bemüht ist.
07
Episode 7
08
Episode 8

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