Festzustecken ist ein Albtraum: Der Ausgang ist sichtbar, aber unerreichbar, Hilfe bleibt aus und jeder Fluchtversuch macht die Lage noch gefährlicher. Dann wird aus einer überschaubaren Situation schnell ein Kampf gegen Zeit, Erschöpfung und die eigenen Fehlentscheidungen.
Der Bergsteiger Aron Ralston (James Franco) fährt allein in die Canyonlands von Utah und erzählt niemandem von seiner genauen Route. Unterwegs begegnet er Kristi (Kate Mara) und Megan (Amber Tamblyn), führt die beiden zu einer versteckten Wasserstelle und setzt anschließend seine Tour fort. In einer engen Felsspalte löst sich plötzlich ein Felsblock und klemmt seinen rechten Arm gegen die Wand. Aron kann sich weder befreien noch auf Hilfe hoffen. Mit wenig Wasser, etwas Nahrung und seiner Kamera beginnt für ihn ein tagelanger Überlebenskampf. Während seine Vorräte schwinden, versucht er verschiedene Wege, den Stein zu bewegen, hält Botschaften für seine Familie fest und muss schließlich eine Entscheidung treffen, die über sein Überleben bestimmt.
Danny Boyle macht aus dem realen Unglück eine Geschichte, die trotz des stark begrenzten Schauplatzes visuell abwechslungsreich bleibt. James Franco trägt weite Teile des Films allein und erhielt für seine Leistung viel Anerkennung. Bei der Oscar-Verleihung 2011 kam 127 Hours auf sechs Nominierungen, darunter als Bester Film, für Franco als Hauptdarsteller und für das adaptierte Drehbuch.
Ein Jahr nach einem schweren persönlichen Verlust trifft sich Sarah (Shauna Macdonald) mit ihren Freundinnen zu einer gemeinsamen Höhlentour in den Appalachen. Zur Gruppe gehören unter anderem die risikofreudige Juno (Natalie Mendoza) und Sarahs enge Freundin Beth (Alex Reid). Was als sportliches Abenteuer beginnt, wird gefährlich, als ein Einsturz den bekannten Rückweg blockiert. Zusätzlich stellt sich heraus, dass Juno die Gruppe in ein bislang kaum erforschtes Höhlensystem geführt hat. Ohne verlässliche Karte suchen die Frauen nach einem zweiten Ausgang. Enge Felsspalten, Verletzungen und zunehmende Konflikte erschweren die Suche. Schließlich entdecken sie, dass sie unter der Erde nicht allein sind und sich in den dunklen Gängen Wesen bewegen, die an ein Leben ohne Tageslicht angepasst sind.
Der britische Horrorfilm wurde besonders für seine konsequente Nutzung der engen Höhlen, die steigende Anspannung und das Ensemble gelobt. Schon bevor die eigentliche Bedrohung sichtbar wird, erzeugt Neil Marshall mit Dunkelheit und Platzangst erheblichen Druck. Auch die ausschließlich weibliche zentrale Gruppe und ihre Konflikte wurden in der Rezeption immer wieder hervorgehoben.
Day (Theeradej Wongpuapan) arbeitet für eine Filmcrew, die in einem sechs Meter tiefen Schwimmbecken einen Werbespot produziert. Nachdem die Arbeiten beendet sind, bleibt er zurück und schläft auf einer Luftmatratze im Wasser ein. Währenddessen wird das Becken automatisch geleert. Als Day aufwacht, ist der Wasserspiegel bereits so tief gesunken, dass er den Beckenrand nicht mehr erreichen kann. Seine Freundin Koi (Ratnamon Ratchiratham) kommt später hinzu und gerät ebenfalls in die Falle. Aus der zunächst simplen Frage, wie die beiden die hohen, glatten Wände überwinden können, entwickelt sich eine Reihe zusätzlicher Probleme. Nahrung und Wasser fehlen, Hilfe ist nicht in Sicht und schließlich befindet sich auch ein Krokodil im Becken. Day und Koi müssen mit wenigen Gegenständen nach einem Ausweg suchen.
Der thailändische Survival-Thriller machte vor allem mit seiner sehr einfachen Ausgangslage und einer immer neuen Folge von Hindernissen auf sich aufmerksam. Kritiken hoben den Einfallsreichtum hervor, mit dem Regisseur Ping Lumpraploeng das begrenzte Schwimmbecken nutzt. Gleichzeitig verlangt die bewusst übersteigerte Verkettung von Unglücken dem Publikum eine gewisse Bereitschaft ab, unwahrscheinliche Wendungen zu akzeptieren.
Die Schwestern Grace (Diana Glenn) und Lee (Maeve Dermody) unternehmen mit Lees Freund Adam (Andy Rodoreda) während einer Reise durch Nordaustralien einen Ausflug in ein abgelegenes Mangrovengebiet. Gemeinsam mit einem Führer fahren sie in einem kleinen Boot durch die verzweigten Wasserwege. Plötzlich wird das Boot von einem Krokodil angegriffen und kentert. Der Führer verschwindet, während sich Grace, Lee und Adam in die Bäume über dem Wasser retten können. Das beschädigte Boot liegt außer Reichweite, Mobilfunkempfang gibt es nicht und die Gruppe weiß nicht, ob oder wann nach ihr gesucht wird. Während das Krokodil unter ihnen bleibt, müssen die drei entscheiden, ob sie abwarten oder selbst versuchen, durch das sumpfige Gebiet zurück in Sicherheit zu gelangen.
Black Water setzt weniger auf große Effekte als auf einen überschaubaren Schauplatz und die ständige Unsicherheit darüber, wo sich das Tier befindet. In der Fachpresse wurde besonders der vergleichsweise realistische Ansatz gelobt. Auch der langsame Aufbau der Bedrohung und der sparsame Einsatz des Krokodils wurden positiv aufgenommen.
Der Bombenexperte Jack Traven (Keanu Reeves) gerät ins Visier des Erpressers Howard Payne (Dennis Hopper), nachdem Jack einen Anschlag auf einen Fahrstuhl verhindert hat. Payne platziert daraufhin eine Bombe in einem Linienbus in Los Angeles. Sobald der Bus schneller als 50 Meilen pro Stunde fährt, wird der Sprengsatz aktiviert. Fällt die Geschwindigkeit anschließend unter diese Grenze, explodiert er. Jack gelangt während der Fahrt an Bord und versucht gemeinsam mit der Passagierin Annie Porter (Sandra Bullock), den Bus auf freier Strecke zu halten. Gleichzeitig sucht die Polizei nach Payne. Baustellen, dichter Verkehr und schwindender Treibstoff machen die Aufgabe zunehmend schwieriger, denn selbst ein normales Abbremsen kann für alle Menschen im Fahrzeug tödlich enden.
Speed wurde zu einem der prägenden Actionfilme der 1990er-Jahre. Die einfache Regel des niemals zu langsamen Busses gibt dem Film ein klares Tempo, während Keanu Reeves, Sandra Bullock und Dennis Hopper die Handlung tragen. Besonders die technische Umsetzung fand Anerkennung: Bei den Oscars gewann der Film für Ton und Tonschnitt und erhielt zusätzlich eine Nominierung für den Schnitt.
Eine namenlose Frau (Martina Gedeck) verbringt mit ihrer Cousine Luise (Ulrike Beimpold), deren Mann Hugo (Karlheinz Hackl) und dem Hund Luchs ein Wochenende in einer Jagdhütte in den österreichischen Bergen. Als Luise und Hugo am Abend ins Dorf fahren und nicht zurückkehren, macht sich die Frau am nächsten Morgen auf die Suche. Auf dem Weg stößt sie gegen eine unsichtbare, vollkommen undurchdringliche Wand. Hinter der Barriere scheint das Leben erstarrt zu sein. Da weder ein Durchgang noch Hilfe erkennbar sind, kehrt sie zur Hütte zurück. Von der Außenwelt abgeschnitten muss sie lernen, sich selbst zu versorgen. Tiere werden zu ihren wichtigsten Begleitern, während sie Nahrung anbaut, Vorräte anlegt und ihre Erlebnisse schriftlich festhält.
Die Literaturverfilmung wurde vor allem für Martina Gedecks weitgehend allein getragene Darstellung und die ruhige Umsetzung von Isolation und Überleben gewürdigt. Anerkennung erhielt auch die technische Seite: Beim Deutschen Filmpreis gewann Die Wand für die Tongestaltung und war außerdem als Bester Spielfilm sowie für Gedeck als Hauptdarstellerin nominiert.
Mallory Rutledge (Julianne Hough) ist mit dem Auto auf dem Weg zu ihrer Hochzeit, als ihr Wagen auf einer abgelegenen Straße liegen bleibt. Der vorbeikommende Christian Laughton (Teddy Sears) hilft ihr bei der Reparatur. Aus Dankbarkeit nimmt Mallory ihn ein Stück mit. Während der Fahrt zeigt Christian jedoch eine bedrohliche Seite und verhindert, dass sie ihn wieder loswird. Mallory verursacht absichtlich einen Unfall, um ihrem Beifahrer zu entkommen. Der Wagen stürzt eine Böschung hinunter und überschlägt sich. Christian kann sich befreien, Mallory bleibt dagegen mit einem Bein im Fahrzeug eingeklemmt. Allein in der Wildnis muss sie versuchen, sich aus dem Wrack zu lösen. Ihr Gegner weiß unterdessen genau, wo sie festsitzt und kehrt immer wieder zu ihr zurück.
Curve nutzt eine klassische Thriller-Konstellation und reduziert sie über weite Strecken auf eine Frau, ein Autowrack und einen Gegner, der jederzeit zurückkehren kann. Die kritische Resonanz fiel gemischt aus. Dabei wurde die Spannung einzelner Passagen durchaus anerkannt, während die vertraute Grundidee und einige Wendungen weniger überzeugen konnten.
Jessie Burlingame (Carla Gugino) und ihr Ehemann Gerald (Bruce Greenwood) fahren in ein abgelegenes Haus am See, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und ihre Ehe wiederzubeleben. Gerald fesselt Jessie mit Handschellen an die beiden Bettpfosten. Als sie das Spiel abbrechen will, geraten die Eheleute in Streit. Gerald bricht plötzlich zusammen und stirbt, bevor er seine Frau befreien kann. Jessie bleibt allein zurück. Ihr Handy und der Schlüssel liegen außerhalb ihrer Reichweite, Nachbarn befinden sich nicht in Hörweite und die Haustür steht offen. Während Hunger, Durst und Erschöpfung zunehmen, versucht Jessie, einen Weg aus den Handschellen zu finden. Erinnerungen an ihre Vergangenheit und Wahrnehmungen im Raum vermischen sich dabei immer stärker.
Mike Flanagans Stephen-King-Verfilmung wurde vor allem wegen Carla Guginos Hauptrolle und des Umgangs mit dem stark eingeschränkten Schauplatz positiv aufgenommen. Die Inszenierung bleibt lange auf Jessie und das Bett konzentriert, erweitert den Film aber durch Erinnerungen und innere Konflikte. Kritiken sahen darin eine gelungene Umsetzung eines Romans, der lange als schwierig zu verfilmen galt.
Die Medizinstudentin Nancy Adams (Blake Lively) reist nach dem Tod ihrer Mutter zu einem abgelegenen Strand in Mexiko, den diese früher selbst besucht hatte. Nancy geht allein surfen und entdeckt im Wasser den Kadaver eines großen Meerestiers. Kurz darauf wird sie von einem Weißen Hai angegriffen und am Bein verletzt. Sie kann sich auf einen Felsen retten, der nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt liegt. Das Ufer bleibt sichtbar, ist wegen des Hais aber kaum erreichbar. Mit der kommenden Flut wird auch der Felsen verschwinden. Nancy versorgt zunächst ihre Wunde und beobachtet die Bewegungen des Tiers. Danach versucht sie, aus den wenigen erreichbaren Gegenständen und den Gegebenheiten des Meeres einen Plan für den Weg zurück an Land zu entwickeln.
Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken für seine konzentrierte Erzählweise und Blake Livelys Leistung. Jaume Collet-Serra hält den Schauplatz klein und macht Entfernungen, Strömung und den Rhythmus der Gezeiten zu wichtigen Teilen der Spannung. Gelobt wurde außerdem, dass The Shallows bekannte Elemente des Hai-Films in eine vergleichsweise schlanke Survival-Geschichte überführt.
Der amerikanische Lastwagenfahrer Paul Conroy (Ryan Reynolds) arbeitet als ziviler Auftragnehmer im Irak. Nach einem Angriff verliert er das Bewusstsein und erwacht in völliger Dunkelheit. Schnell erkennt er, dass er in einem hölzernen Sarg unter der Erde liegt. Bei sich hat er unter anderem ein Feuerzeug und ein Mobiltelefon. Über das Telefon erfährt Paul, dass seine Entführer Lösegeld verlangen. Er versucht seine Firma, Behörden, seine Familie und mögliche Helfer zu erreichen, während Akku und Sauerstoff immer knapper werden. Die Anrufe führen ihn durch unterschiedliche Zuständigkeiten und Interessen, doch niemand kann ihm unmittelbar sagen, wo er begraben wurde. Ohne selbst den Sarg verlassen zu können, muss Paul seine Rettung fast ausschließlich über das Telefon organisieren.
Der Thriller erhielt viel Anerkennung dafür, aus einem einzigen extrem engen Schauplatz einen abendfüllenden Film zu entwickeln. Besonders Ryan Reynolds' nahezu alleinige Präsenz vor der Kamera und Rodrigo Cortés' wechselnder Einsatz von Licht und Perspektiven wurden hervorgehoben. Die Fachkritik nahm den Film überwiegend positiv auf und sah gerade in seiner formalen Begrenzung eine seiner größten Stärken.
Der Fotograf Adam Stanheight (Leigh Whannell) und der Arzt Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes) erwachen in einem heruntergekommenen Waschraum. Beide sind mit schweren Ketten an gegenüberliegenden Seiten des Raumes befestigt. Zwischen ihnen liegt die Leiche eines Mannes. Adam und Gordon finden Tonbänder, auf denen ihnen Aufgaben und Regeln mitgeteilt werden. Nach und nach wird deutlich, dass ihre Gefangenschaft mit dem Täter zusammenhängt, den die Polizei unter dem Namen Jigsaw sucht. Detective David Tapp (Danny Glover) hatte bereits zuvor versucht, den Verantwortlichen für ähnliche Situationen zu finden. Während die Zeit abläuft, entdecken Adam und Gordon Hinweise im Raum und erfahren, weshalb gerade sie ausgewählt wurden. Ein Ausweg scheint nur möglich, wenn sie die Bedingungen ihres Entführers erfüllen.
Die Reaktionen auf Saw waren zunächst geteilt. Gelobt wurden die wirkungsvolle Grundidee, die Wendungen und das niedrige Budget, während andere Kritiken die verschachtelte Erzählung und die drastische Gewalt beanstandeten. Unabhängig davon entwickelte der Film einen erheblichen Einfluss auf den Horrorfilm der folgenden Jahre und bildete den Ausgangspunkt für eine lang laufende Kinoreihe.
Die Studentin und Leistungsschwimmerin Haley Keller (Kaya Scodelario) fährt trotz einer Hurrikanwarnung zurück in ihre Heimatstadt in Florida. Ihr Vater Dave (Barry Pepper) reagiert nicht auf Anrufe, weshalb Haley ihn in ihrem früheren Familienhaus sucht. Sie findet ihn schwer verletzt im niedrigen Kriechkeller unter dem Gebäude. Dort stellt sich heraus, dass mehrere Alligatoren durch das steigende Wasser in das Haus gelangt sind. Haley kann ihren Vater nicht einfach nach draußen bringen, weil die Tiere die möglichen Fluchtwege blockieren. Gleichzeitig steigt durch den Sturm der Wasserstand immer weiter. Tochter und Vater müssen ihre Verletzungen versorgen, den Kontakt zur Außenwelt suchen und einen Weg aus dem Haus finden, bevor die Überflutung ihnen den letzten sicheren Bereich nimmt.
Crawl wurde als geradliniger Tierhorrorfilm überwiegend positiv aufgenommen. Die Kritiken lobten vor allem das hohe Tempo, Kaya Scodelarios engagierte Hauptrolle und die klare Verbindung zwischen Sturm, steigendem Wasser und der Bedrohung durch die Alligatoren. Der Film hält seine Laufzeit knapp und konzentriert sich stark auf die unmittelbare Überlebenssituation.
Die Schwestern Bree (Nora-Jane Noone) und Jonna (Alexandra Park) besuchen ein öffentliches Hallenbad. Kurz vor der Schließung fällt Brees Ring ins tiefe Becken. Beide tauchen hinunter, um danach zu suchen. Während sie unter Wasser sind, fährt ein Mitarbeiter die große Fiberglasabdeckung über den Pool und verlässt das Gebäude, ohne die Frauen zu bemerken. Bree und Jonna können zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung atmen, kommen aber nicht aus dem Becken. Die Situation ist besonders gefährlich, weil Bree Diabetes hat und ihre Medikamente außerhalb des Pools liegen. Als die Reinigungskraft Clara (Diane Farr) die Eingeschlossenen entdeckt, bedeutet das nicht automatisch Rettung. Statt Hilfe zu holen, nutzt sie die Lage der Schwestern für ihre eigenen Zwecke aus.
Der Film blieb in der internationalen Fachpresse vergleichsweise wenig besprochen und entwickelte keinen breiten kritischen Konsens. Seine stärkste Idee liegt im unmittelbar verständlichen Schauplatz: Das Wasser ist eigentlich beherrschbar, die darüberliegende Abdeckung macht den Pool jedoch zur Falle. Die Inszenierung setzt vor allem auf räumliche Enge, die schwierige Beziehung der Schwestern und die zusätzliche Bedrohung durch Clara.
Der New Yorker Medienberater Stu Shepard (Colin Farrell) führt sein Berufs- und Privatleben mit einer Mischung aus Charme, Lügen und Manipulation. Regelmäßig nutzt er eine öffentliche Telefonzelle, um Pamela McFadden (Katie Holmes) anzurufen, ohne dass seine Frau Kelly (Radha Mitchell) davon erfährt. Nach einem solchen Gespräch klingelt das Telefon. Stu nimmt ab und hört die Stimme eines unbekannten Anrufers (Kiefer Sutherland). Der Mann erklärt, dass er Stu mit einem Gewehr im Visier hat und ihn erschießen wird, sobald er auflegt oder die Zelle verlässt. Nachdem es vor Ort zu einem Todesfall kommt, rückt die Polizei an. Captain Ramey (Forest Whitaker) hält zunächst Stu für die zentrale Gefahr, während dieser versucht, den unsichtbaren Schützen zu finden.
Joel Schumachers Thriller wurde vor allem wegen seines schnellen Tempos und Colin Farrells Hauptrolle positiv aufgenommen. Obwohl der Film über lange Strecken an einer Straßenecke bleibt, sorgen Telefonate, Polizeieinsatz und die Reaktionen der Passanten für Bewegung. Einige Kritiken sahen Schwächen in der Konstruktion der Geschichte, die zentrale Idee und Farrells intensive Darstellung wurden jedoch häufig hervorgehoben.
Parker O'Neil (Emma Bell), Joe Lynch (Shawn Ashmore) und Dan Walker (Kevin Zegers) verbringen gemeinsam einen Tag in einem Skigebiet. Kurz vor Betriebsschluss wollen sie noch eine letzte Abfahrt machen und steigen erneut in den Sessellift. Durch ein Missverständnis glaubt das Personal, die Strecke sei bereits leer, und schaltet die Anlage ab. Die drei Freunde hängen daraufhin hoch über dem Boden fest. Zunächst erwarten sie, dass der Fehler schnell bemerkt wird. Dann gehen die Lichter aus und ihnen wird klar, dass das Skigebiet mehrere Tage geschlossen bleiben könnte. Sinkende Temperaturen, Wind und die große Höhe machen das Warten lebensgefährlich. Die Gruppe muss abwägen, ob sie auf Rettung hofft oder versucht, den Sessellift auf eigene Faust zu verlassen.
Adam Greens Survival-Thriller erhielt eine gemischte bis ordentliche Resonanz. Anerkennung fand vor allem die einfache Ausgangsidee, aus einem alltäglichen Skilift einen bedrohlichen Schauplatz zu machen. Gleichzeitig sahen Teile der Kritik Grenzen bei Drehbuch und Figuren. Die konzentrierte Inszenierung und die nachvollziehbare Angst vor Kälte und Höhe sorgen dennoch über weite Strecken für Spannung.
Becky Connor (Grace Caroline Currey) hat nach dem Tod ihres Ehemanns Dan (Mason Gooding) beim Klettern den Kontakt zu ihrem früheren Leben weitgehend verloren. Ihre Freundin Hunter (Virginia Gardner) versucht sie aus der Isolation zu holen und überredet sie zu einer neuen Herausforderung. Gemeinsam wollen sie einen rund 600 Meter hohen, stillgelegten Fernsehturm in einer abgelegenen Wüstenregion besteigen. Der Aufstieg gelingt, doch beim Abstieg bricht die alte Leiter unter ihnen weg. Becky und Hunter sitzen auf der kleinen Plattform an der Spitze fest. Ihre Telefone haben keinen Empfang, Nahrung und Wasser sind knapp und ihre Ausrüstung befindet sich teilweise außer Reichweite. Vom Boden aus kann niemand erkennen, dass die beiden Frauen Hilfe benötigen.
Fall fand bei der Kritik überraschend viel Zuspruch für die konsequente Nutzung seiner extrem einfachen Idee. Besonders die Bilder aus großer Höhe und die anhaltende Spannung wurden hervorgehoben. Dass mehrere Entwicklungen eine deutliche Bereitschaft zur Ausblendung praktischer Fragen verlangen, wurde ebenfalls angemerkt. Als reduzierter Survival-Thriller setzt der Film wirkungsvoll auf Höhenangst und die sehr begrenzte Bewegungsfreiheit seiner Hauptfiguren.
Elizabeth Hansen (Mélanie Laurent) erwacht in einer verschlossenen medizinischen Kapsel. Sie kann sich weder daran erinnern, wie sie hineingelangt ist, noch zunächst sicher sagen, wer sie überhaupt ist. Das System der Kammer meldet, dass der Sauerstoffvorrat kontinuierlich sinkt. Als einzige direkte Hilfe steht Elizabeth die künstliche Intelligenz MILO mit der Stimme von Mathieu Amalric zur Verfügung. Über Sprachbefehle kann sie auf einzelne Funktionen und gespeicherte Informationen zugreifen, doch viele Befehle sind gesperrt. Sie versucht deshalb, anhand von medizinischen Daten, Bildern und möglichen Kontakten ihre Identität zu rekonstruieren. Gleichzeitig muss sie herausfinden, wo sich die Kapsel befindet und ob überhaupt jemand von außen rechtzeitig zu ihr gelangen kann.
Der französische Science-Fiction-Thriller wurde vor allem für Mélanie Laurents weitgehend allein getragene Leistung und Alexandre Ajas Umgang mit dem winzigen Schauplatz gelobt. Die Inszenierung erzeugt Spannung aus technischen Anzeigen, begrenzten Informationen und dem ständig sinkenden Sauerstoffwert. In der Fachkritik überwogen positive Stimmen, auch wenn die späteren Enthüllungen stärker auf klassische Science-Fiction-Motive zurückgreifen.
Fünf Menschen steigen in einem Bürohochhaus in Philadelphia in denselben Aufzug. Unter ihnen sind Tony (Logan Marshall-Green), Sarah (Bojana Novaković) und weitere Fahrgäste, die sich zuvor nicht kennen. Kurz darauf bleibt die Kabine zwischen zwei Stockwerken stecken. Die Sicherheitsleute können die Gruppe über Kameras beobachten, erreichen sie aber zunächst nicht. Immer wieder fällt das Licht aus, und nach jedem Ausfall hat sich die Situation im Fahrstuhl verschärft. Detective Bowden (Chris Messina) übernimmt die Ermittlungen, als deutlich wird, dass es nicht mehr nur um eine technische Panne geht. Während Techniker versuchen, die Kabine zu erreichen, wächst unter den Eingeschlossenen das Misstrauen. Jeder könnte für die zunehmende Gewalt verantwortlich sein.
Devil erhielt gemischte Kritiken. Positiv hervorgehoben wurden die kompakte Laufzeit, die unmittelbar verständliche Fahrstuhl-Idee und einzelne Spannungsmomente. Andere Stimmen sahen in der Konstruktion und den übernatürlichen Erklärungen ungenutztes Potenzial. Insgesamt bleibt der Film ein geradliniger Mystery-Horrorfilm, der den engen Raum und das gegenseitige Misstrauen stärker nutzt als große Effekte.