Die Komik Martina Hills in Knallerfrauen besteht darin, sich in verschiedenen alltäglichen Situationen unerwartet, übertrieben oder unangemessen zu verhalten. In einer der bekannteren Szenen aus der zweiten Folge der dritten Staffel schwärmt sie ihrem Gegenüber bei einem Date beispielsweise vom Universalwort "Lauch" vor, das "sexy, streng, dramatisch und etwas ganz anderes als Porree" ist.

Auch bekannt ist der Sketch "Laura" aus der zweiten Folge der vierten Staffel, in dem Hill die Angewohnheit vieler Eltern ad absurdum führt, wiederholt ihre Kinder beim Namen zu rufen und zu ermahnen, ohne dass darauf irgendwelche Taten folgen – auch auf Elternseite.

Martina Hill beschreibt ihre Rollen in Knallerfrauen wie folgt: "Ich bin mal Mutter, mal Singlefrau, mal Freundin, mal Passantin oder Büroangestellte. Meine Frauenfiguren bewegen sich alle in derselben realen Welt – es ist mehr ihr Handeln und der Umgang mit Situationen und Mitmenschen, der sie so besonders macht. Sie pfeifen auf Konsequenzen und benehmen sich oft so, dass man sich in Grund und Boden schämen würde". Vorbild der Sendung ist in Teilen die französische Sketchcomedy-Serie "Vous les femmes". Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Sketche von Martina Hill in China, wo sogar eine chinesische Adaption von Knallerfrauen veröffentlicht wurde.

Knallerfrauen wurde zunächst vom Produktionsunternehmen HPR TV und später dann von der Prime Productions GmbH produziert. Regisseur der Staffeln 1 bis 4 war Marco Musienko, die Titelmusik zur Serie stammt von dem deutsch-schweizerischen Musikduo Boy. 2012 gewann die Serie den Deutschen Fernsehpreis für die beste Comedysendung sowie den Deutschen Comedypreis in der Kategorie "Beste Sketchcomedy".