Hintergründe und Infos

Die TV-Talkshow Hart aber fair lief anfangs für sieben Jahre mittwochs um 20.15 Uhr auf dem WDR und wurde ebenfalls von Frank Plasberg moderiert. Im Jahr 2007 wechselte der Sendeplatz vom WDR zur ARD. Dort wird sie nun jeden Montag um 21 Uhr für insgesamt 75 Minuten ausgestrahlt.

Hart aber fair ist mit einer offenen Diskussionsrunde konzipiert, die sich aus Wirtschafts-und Politikexperten zusammensetzt. Mit von der Partie sind außerdem Vertreter von Organisationen und Betroffene. Jeder äußert daraufhin die eigene Meinung zum jeweiligen Thema.

Der Diskussionsgegenstand wird zu Beginn der Sendung von Moderator Frank Plasberg vorgestellt und für ein besseres Verständnis der Zuschauer mit Interviews und Statistiken unterstützend erklärt. Zudem stellt die Journalistin Brigitte Büscher Zuschauerreaktionen zur Live-Sendung vor, die sowohl per E-Mail als auch über Facebook der Redaktion zugesandt werden.

Parallel zur Aufzeichnung wird Hart aber fair live in der Mediathek von der ARD übertragen. Maximal ein Jahr alte Podcasts zur Sendung können ebenfalls online heruntergeladen werden. Im sogenannten Faktencheck, der jeweils am Folgetag nach Ausstrahlung der Sendung im Internet veröffentlicht wird, sprechen Experten Bewertungen zu den Aussagen und Meinungen der Studiogäste der Talkshow aus.

In der Vergangenheit behandelten Frank Plasberg sowie die Studiogäste bei Hart aber fair brisante Themen wie beispielsweise die Wahl des nächsten amerikanischen Präsidenten Donald Trumps und die möglichen weltweiten Auswirkungen, Merkels erneute Kanzlerkandidatur, die Banken-Krise, die Rentendiskussion und die Terrorgefahr.

Preise und Auszeichnungen

Hart aber fair erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen. Mit dabei war der Deutsche Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Informationssendung" im Jahr 2003. Die Auszeichnungen für den besten Fernsehjournalismus mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und Der Adolf-Grimme-Preis im Bereich Information und Kultur an die Produzenten folgten im Jahr 2005.