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    So weit die Füße tragen

    DVD-StartDonnerstag, 19. November 2009

    Denkt nur noch an Flucht: Heinz Weiss als Kriegsgefangener Clemens Forell
    ¿T?

    Drama, Deutschland 1958, Regie: Fritz Umgelter, Buch: Fritz Umgelter, Kamera: Walter H. Schmitt, Produzent: Walter Pindter. Mit: Heinz Weiss, Christian Schmieder, Harro Rivière, Heinrich Cornway, Klaus Bauer, Richard Beck, Alois Kuttin, Edgar Mandel, Hans E. Schons, Nikita Uljaschkin, Willy Leyrer, Willy Schneider, Aksam Josefoglu, Anton Reimer, Drage Paunitsch, Ferdinand Mandel, Karl Hüls, Viktor Stefan Goertz, Wolfgang Büttner, Karl Winter, Nikita Uljaschkyn, Walter Wilz, Ferdinand Anton, Hubert Mann, Karl Johannes Eberhardt, Dietrich Thomas, Hans Epskamp, Günther Beckerts, Harry Engel, Willi Schultes, Elfriede Beutner, Mustafa Osmann, Matwej Skarginsky, Nikida Uljaschkyn, Nikolai Stephanow, Boris Talgaros, Franz Polednik, Alexander Nikilajew, Michael Blagodarny, Adolf Endrjeevsky, Basar Abuschinow.

    In Güterwagen fahren Kriegsgefangene, die zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurden, im Winter 1945 nach Sibirien. Endpunkt der monatelangen Reise sind die Stollen eines Bleibergwerks am Polarkreis. Unter den Gefangenen bricht schon bald Typhus aus. Viele, die vorher nur knapp dem Tode entronnen sind, fallen hier der Seuche zum Opfer. Clemens Forell, ein ehemaliger Oberleutnant, zählt zu den Überlebenden. Sein erster Fluchtversuch misslingt. Die eigenen Kameraden, seinetwegen auf halbe Ration gesetzt, lassen ihn Spießruten laufen. In Forell stirbt der Gedanke an Flucht. Doch der Arzt Dr. Stauffer bestärkt ihn, die Hoffnung nicht aufzugeben. Forell plant erneut den Ausbruch ...

    "Soweit die Füße tragen" war die erste wirkliche deutsche Fernseh-Eigenproduktion. Über fünf Monate dauerten die Dreharbeiten. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen wurden fast alle Außenaufnahmen in Bayern gedreht. Das ganze sibirische Bleibergwerk, seine Baracken und unterirdischen Stollen entstanden in den Bavaria-Studios in München. Der Regisseur Fritz Umgelter schrieb das Drehbuch nach einem Roman von Josef Martin Bauer. Ein ehemaliger Kriegsgefangener gab Bauer mit seinen Berichten den Anstoß zu einer romanhaften Schilderung der Flucht durch die Weiten Russlands. Jener Heimkehrer, der Josef Martin Bauer von seinem Fluchtabenteuer berichtete, blieb bis heute unbekannt. In einem Nachwort zu seinem Roman schrieb der Autor: "Dies mag aus der Furcht verstanden werden, die diesen Mann noch Jahre später beherrschte, und aus der heraus er seinen wirklichen Namen nicht genannt wissen will." 2001 inszenierte Regisseur Hardy Martins eine ebenso gelungene Kinofassung des Stoffes.

    Foto: Ascot Elite Home Entertainment


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