Irgendwo am Ende der vorderasiatischen Welt liegt ein staubiges Dorf. Hier sind es vor allem die Frauen, die das wirtschaftliche und soziale Zusammenleben halbwegs aufrechterhalten, während die meisten Männer ihrer Debilität frönen. Als die Wasserrohrleitung versiegt, reagieren die Frauen mit Liebesentzug, um so ihre faulen Männer dazu zu bringen, die Leitung zu reparieren. Doch nur ein verliebter Jüngling setzt alles daran, als Liebesbeweis für seine Angebetete das Wasser wieder fließen zu lassen...

Hat Regisseur Veit Helmer einst mit seinem ersten Langfilm "Tuvalu" bewiesen, dass er das Zeug hat, um ein modernes Märchen witzig und ideenreich zu erzählen, verkommt sein dritter Langfilm leider zur albernen Burleske, die leider schon im ersten Drittel zu nerven beginnt. Was als Skurrilität eines abgeschiedenen Alltags gedacht war, verkommt zu albernem Klamauk. Schade, dies hätte ein durchaus witziger Film werden können. Hauptdarsteller Max Mauff wurde 2011 von der Jury des Internationalen Filmfestivals Boulogne-Billancourt in Paris für sein Spiel mit dem Preis für den Besten Schauspieler ausgezeichnet.

Foto: Farbfilm (Barnsteiner)