Die New Yorker Lehrerin April Epner bekommt langsam Torschlusspanik, denn sie ist bereits 39 Jahre alt und sie hat noch immer nicht ihr heiß ersehntes Traumkind bekommen. Also heiratet sie kurzerhand ihren Jugendfreund Ben, der sie in Anbetracht ihrer klaren Wünsche jedoch schon bald wieder verlässt. Doch noch ist nichts verloren, denn April verliebt sich sogleich Hals über Kopf in Frank, den Vater zweier ihrer Schülerinnen. Ihr Glück scheint perfekt, als sie schließlich schwanger ist, doch dann stellt sich heraus, dass Ben der Vater sein muss …

Mit diesem ein wenig geschwätzigen Mix aus Komödie und Drama stellte die Schauspielerin Helen Hunt 2007 ihr Regiedebüt vor. Nach dem gleichnamigen Roman von Elinor Lipman mit guter Besetzung inszeniert, überzeugt hier besonders Colin Firth in der Rolle des allein erziehenden Vaters Frank, der vom Iran mit dem Tod bedrohte Schriftsteller Salman Rushdie ist in einer kleinen Rolle als Gynäkologe zu sehen. In der Figurenzeichnung zum Teil recht blass, hätte Hunts Regiearbeit mehr Ernsthaftigkeit durchaus gut zu Gesicht gestanden.

Foto: WDR/Degeto