Tim Robbins

Hervorragender Drehbuchautor und Regisseur: Tim Robbins. Vergrößern
Hervorragender Drehbuchautor und Regisseur: Tim Robbins.
Fotoquelle: Denis Makarenko/shutterstock.com
Tim Robbins
Geboren: 16.10.1958 in West Covina, Kalifornien, USA

Auch wenn er immer gleich aussieht, sein Können ermöglicht ihm, in völlig unterschiedliche Rollen zu schlüpfen; außerdem hat er sich auch als hervorragender Drehbuchautor und Regisseur bewiesen: Tim Robbins. So war es wohl kein Zufall, dass ihn Altmeister Robert Altman als "zweiten Orson Welles" bezeichnete. Tim Robbins ist der Sohn des Folk-Sängers Gil Robbins. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Tim an der Seite seines Vaters, denn sie sangen gemeinsam den Protest-Song "Ink Is Black But the Page Is White". Bereits im Alter von zwölf Jahren trat Robbins dem Theatre for the New City bei, dem er die folgenden sieben Jahre angehörte. Außerdem war er Mitglied des Drama Club seiner High School. Hier sammelte er seine ersten Erfahrungen als Regisseur.

Er studierte in Los Angeles auf der UCLA, wo er auch dem "Male Death Cult" angehörte, einem Softball-Team, dem eine Menge Drama-Studenten betraten. Nach seinem Abschluss gründete er mit einigen Kollegen die "Actor's Gang", eine avantgardistische Theater-Truppe, die sich u. a. auch mit Bertolt Brecht und Alfred Jarry auseinandersetzten. Nachdem Robbins kleine Rollen in TV-Serien hatte - darunter in "Hill Street Blues", "Das Model und der Schnüffler" und "St. Elsewhere" -, folgte 1984 sein Leinwand-Debüt mit einem Kurzauftritt in dem Film "Toy Soldiers". Seine erste größere Rolle hatte er 1985 in dem Teenie-Streifen "American Eiscrem".

Es folgten viele kleine Rolle u. a. in "Der Volltreffer" und dem Kino-Hit "Top Gun" (1986), doch seinen Durchbruch erzielte er 1988 als tumber Baseballspieler in Ron Sheltons Sportlerfilm "Annies Männer". Die Leinwand-Romanze mit Co-Star Susan Sarandon setzte sich bald auch im Privatleben fort und die beiden sind auch heute noch eines der prominentesten Paare von Hollywood. Für Robbins begann nun eine Zeit als gefragter Hauptdarsteller. Er spielte unter anderem in dem spaßigen Fantasy-Abenteuer "Erik, der Wikinger" (1989), in dem skurrilen Psycho-Kriegsdrama "Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits" (1990), als überdrehter Geiselnehmer in "Cadillac Man" (1990, neben Robin Williams) und in Robert Altmans grellen Showbiz-Satire "The Player" (1992), wofür er in Cannes die Goldene Palme als bester Darsteller gewann.

Im gleichen Jahr erschien die dokumentarisch wirkende Polit-Farce "Bob Roberts". Diese hatte Robbins selbst geschrieben, er war in der Hauptrolle zu sehen, spielte die Musik selbst und führte gleichzeitig Regie. 1993 arbeitete Robbins erneut mit Robert Altman in dessen Großstadt-Epos "Short Cuts" und 1994 war er gleich in vier Groß-Produktionen zu sehen: "Hudsucker - Der große Sprung" (von den Coen-Brüdern), "I.Q. - Liebe ist relativ" (an der Seite von Walter Matthau", "Prêt-à-Porter" (wieder von Altman) und in der Oscar-nominierten Stephen-King-Verfilmung "Die Verurteilten".

Sein ambitioniertes Werk war bislang jedoch der Film "Dead Man Walking - Sein letzter Gang". Die Geschichte über einen Todeskandidaten, um den sich einen Nonne kümmert, realisierte er 1995 mit Sean Penn und Susan Sarandon, die für ihre Rolle einen Oscar bekam. Robbins wurde als bester Regisseur nominiert, ging aber leer aus. Nach einer Pause von der Schauspielerei war Robbins Ende 1997 wieder in der Komödie "Nix zu verlieren" zu sehen. 1998 drehte er den Polit-Thriller "Arlington Road" mit Jeff Bridges. 2000 spielte Robbins in Stephen Frears' Komödie "High Fidelity" und in Brian De Palma Scifi-Spektakel "Mission To Mars".

Weitere Filme mit Tim Robbins: "Die Football-Prinzessin" (1983, TV), "Eine starke Nummer" (1984), "Verrücktes Hollywood" (1986), "Pinguine in der Bronx", "Tapeheads - Verrückt auf Video" (beide 1987), "Twister" (1988), "Miss Firecracker" (1989), "Jungle Fever" (1991), "Post No Bills" (1992), "Cradle Will Rock" (Regie, Buch und Stimme), als Präsident in "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" (beide 1999), "startup" (2000), "Human Nature - Die Krone der Schöpfung", "The Truth About Charlie" (beide 2001), "Code 46" (2003), "Mystic River" (2003, Oscar und Golden Globe 2004 für Robbins), "Krieg der Welten", "Zathura", "Das geheime Leben der Worte" (beide 2005), "Wer Feuer sät...", "Tenacious D - Kings of Rock" (beide 2006), "Noise" (2007), "The Lucky Ones" (2008), "Green Lantern" (2011).


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