New York, 1964. Das kleinbürgerliche rein weiße Bronx-Viertel "Five Corners" hat sich gegen die Bürgerrechtsbewegung erfolgreich abgeschottet. Ein Schwarzer darf sich hier nicht blicken lassen. Und doch passiert es ausgerechnet hier, dass ein strenger Mathematiklehrer von einem Indianerpfeil hinterrücks getötet wird! Seinen Schülern Willie und Castro verschafft der Mord einen freien Tag und Gelegenheit zu verrückten Eskapaden. Weniger sorglos geht das Leben für Linda zu. Heinz, ein gewalttätiger Psychopath, der sie schon einmal vergewaltigen wollte, ist aus dem Gefängnis entlassen worden und wieder hinter ihr her...

"Pinguine in der Bronx" ist eine eigenwillige konstruierte Tragikomödie mit Thriller-Elementen und die zweite Regiearbeit von Tony Bill. Auf die Logik der Geschichte kam es ihm nicht so an, wichtiger war es Tony Bill, das Lebensgefühl der Zeit einzufangen: Die 60er zwischen Beat-Generation und Bürgerrechtsbewegung. Tony Bill hatte sich zuvor als Ko-Produzent von "Der Clou" und "Taxi Driver" einen Namen gemacht. Das originelle Drehbuch schrieb der junge Bühnenautor John Patrick Shanley, der in jenem Viertel in der Bronx aufgewachsen ist. In dem Psychothriller fasziniert neben Jodie Foster der seit "Barton Fink" bekannte John Turturro in der Glanzrolle des jungen Psychopaten.