Nachdem sich die Eltern scheiden ließen, zieht der 17-jährige Niels mit seiner Mutter in eine Kommune auf dem Lande. Hier, nahe dem KKW Brokdorf, lässt die Mutter eine fast vergessene Affäre mit dem Kommunenguru Peter wieder aufleben. Das und vor allem das neue Zuhause gefällt Niels ganz und gar nicht. Der Junge rebelliert...

Die meist doch recht überzogene und klischeehafte Komik des Films überzeugte die Jury in Saarbrücken derart, dass man Langfilmdebütant Lars Jessen mit dem Max-Ophüls-Preis 2005 ehrte. Die Mutter-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund der Protestaktionen in Brokdorf überzeugt aber hauptsächlich nur durch die Darsteller. Der Rest ist schlichtweg zu schematisch, wenn auch mitunter durchaus realistisch - wie etwa das Porträt der Landkommune mit Beziehungsexperimenten, Endlos-Diskussionen und Massen-Plantschen im Zuber.

Foto: jetfilm