Anna Göllner tritt ihren neuen Job als Kommissarin bei der Sitte der Frankfurter Kripo an. Berufliche und private Erfahrungen haben sie zu einer Einzelkämpferin gemacht. Kaltschnäuzig geht Anna auch ihren ersten Fall an: Bei den Ermittlungen zu einem Prostituiertenmord lässt sie ihre Kollegen Tom Junker und Martina Brandt links liegen. Kurz darauf wird eine zweite Prostituierte ermordet. Entsetzt stellt Anna fest, dass es sich um eine alte Freundin von ihr handelt. Conny Mommsen, der Betreiber eines Stundenhotels, bei dem die beiden Opfer ein Zimmer hatten, kommt als Täter in Frage. Als die Kommissarin ihn erneut verhören will, wird sie von Mommsen gefangengenommen. Er beichtet ihr, dass er sie seit ihrem ersten gemeinsamen Kontakt liebt. Da alle Anzeichen auf ihn als Täter deuten würden, bleibe ihm gar keine andere Wahl, als Anna in der Gefangenschaft sowohl von seiner Liebe als auch von seiner Unschuld zu überzeugen, so Mommsen. Anna gerät in ein Wechselbad der Gefühle, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen.