Eine Erfolgsstory ohne Ende: die Abenteuer des kleinen Galliers Asterix, der mit seinen Freunden mutig den römischen Eroberern trotzt. Nach den zahlreichen Zeichentrickfilmen kam 1998 die erste Realfilmfassung auf die Leinwände. Und das hatte man sich etwas kosten lassen: Mit umgerechnet 45 Millionen Euro Produktionskosten war dies die bis dahin teuerste westeuropäische Produktion. Die Frage, ob sich der Aufwand gelohnt hat, steht indes auf einem anderen Blatt. Doch immerhin lässt sich vorab so viel sagen: Das Resultat ist besser als zu befürchten stand.

Doch nach wie vor zeigt sich, daß der geniale Texter René Goscinny - 1977 viel zu jung gestorben - einfach nicht zu ersetzen ist. Der Film von Claude Zidi ist am besten immer da, wo er Einfälle von Goscinny möglichst unverändert in Bilder umsetzt. Und in den ersten beiden Dritteln scheint es so, als habe Zidi sich bemüht, eine Art "Best Of" zu kompilieren. Abgehakt werden Episoden aus den Comic-Alben "Der Seher", "Asterix als Legionär", "Asterix bei den Goten" und und und, weshalb sich der Film auch einer konventionellen Inhaltsangabe entzieht. Es sind mal wieder alle hinter dem Zaubertrank her, na klar, vor allem der römische Stratege Destructivus, der es auf Cäsars Lorbeerkranz abgesehen hat. Doch dass das schief geht, dafür sorgen schon die tapferen Gallier.

Foto: Concorde Home Entertainment

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