Acht Jahre lang hatte Jung-Schauspieler Hannes keinen Kontakt mehr zum Vater. Deshalb ist er erstaunt, als er diesen in der familieneigenen Berghütte trifft. Schnell muss Hannes feststellen, dass sich der Vater, ein Theaterregisseur, positiv verändert hat – offenbar der Einfluss seiner wesentlich jüngeren Freundin Lavina. Als auch Hannes' Freundin Ann hinter das gestörte Vater-Sohn-Verhältnis zu blicken versucht, öffnet sie damit ungewollt seelische Abgründe ...

Dank der guten Darstellerriege verzeiht man diesem Debüt von Regisseur und Drehbuchautor Florian Eichinger die filmischen Mängel. In der kammerspielartigen Inszenierung stehen die Figuren und deren dramatischen Beziehungen untereinander im Vordergrund. Dabei sind Eichinger starke Dialoge gelungen.



Foto: Bergfilm