Es ist Frühling und die Arbeit in den Weinbergen ist in vollem Gange, da reißen den Gendarmen Simon Polt zwei Todesfälle aus seiner fröhlichen Stimmung: der Unfalltod des Kleinganoven Rudi Riebl und der Tod seines behinderten Freundes Willi. Polt glaubt nicht, dass es sich bei den beiden Todesfällen um Unfälle handelt. Mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit geht er auf Wahrheitssuche. Sogar die eben erst geknüpfte Liebesbeziehung zu der Lehrerin Karin Walter setzt er aufs Spiel. Sie stellt sich schützend vor eine Jungenbande, die Polt aufs Korn nimmt, denn sie weiß, was die Jungs in einem zerrütteten Elternhaus zu ertragen haben - erst recht, wenn sie mit der Polizei in Berührung kommen. Als sich die Ereignisse zuspitzen, gelingt es Polt mit seiner stillen Beharrlichkeit, ein wohl gehütetes Geheimnis aufzudecken.

Die Story entwickelt sich mit großer Betulichkeit - wie das auf dem Land halt so ist. Die Einwohner des Dorfes sind mit ganz wenigen Ausnahmen total unsympathisch. Ebenso eintönig ist die Musik (Vivaldis "Vier Jahreszeiten" für Blaskapelle), die so oft eingespielt wird, dass man das Leitthema bald leid ist. Die Darsteller überzeugen dagegen wie bereits im ersten Film "Polt muss weinen". Regisseur Pölsler drehte zwei weitere Filme nach den Büchern des österreichischen Schriftstellers Alfred Komarek: "Himmel, Polt und Hölle" und "Polterabend".