Einst arbeitete der 52-jährige Juan als Tankwart, nun ist er arbeitslos und muss sich mit dem Verkauf von Messern mehr schlecht als recht durchboxen. Als er zufällig einer Frau hilft, die eine Autopanne hat, bekommt er sozusagen als Dankeschön eine argentinische Dogge ausgehändigt. Doch Juan weiß zunächst nicht so recht, was er mit dem Tier anstellen soll...

Mit einer ähnlich lakonischen Erzählstruktur wie sie gerne Aki Kaurismäki benutzt, taucht der Argentinier Carlos Sorin in eine hoffnungslose Welt, in der sich der Protagonist mit unbeugsamem Durchhaltewillen jeder noch so kuriosen Situation stellt. Dabei haben sich leider auch viele Längen eingeschlichen, die das Vergnügen schmälern.

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